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Beyond Meat Aktie: Unsicherer Ausblick?

Beyond Meat kämpft mit massiven Schulden und schrumpfenden Umsätzen ums Überleben. Analysten warnen vor hohem Insolvenzrisiko, während ein neues Getränk die Strategie ändern soll.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktienkurs kollabierte um rund 76 Prozent
  • Hohe Schuldenlast und negatives EBITDA-Ziel
  • Neues Proteingetränk als strategische Wende
  • Altman Z-Score signalisiert Insolvenzgefahr

Der einstige Börsenstar kämpft ums nackte Überleben. Mit einem Kurs von unter einem Dollar ist Beyond Meat endgültig im Penny-Stock-Territorium angekommen. Während Schuldenberg und Umsatzschwund die Bilanz erdrücken, warnen Analysten vor einer drohenden Insolvenz – ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

Alarmierende Warnsignale

Die nackten Zahlen offenbaren das Ausmaß des Verfalls. Die Aktie kollabierte im vergangenen Jahr um rund 76 Prozent und notiert aktuell bei etwa 0,92 Dollar. Besonders kritisch ist der Altman Z-Score von -3,49, der das Unternehmen klar in der Distressed-Zone verortet. Diese Kennzahl signalisiert ein erhebliches Insolvenzrisiko für die kommenden zwei Jahre. Bei Schulden von 1,2 Milliarden Dollar gegenüber einer Marktkapitalisierung von nur noch rund 415 Millionen Dollar wird die finanzielle Luft extrem dünn. Zudem schrumpfte das Umsatzwachstum auf 3-Jahres-Sicht um 12,4 Prozent, während die Nettomarge bei desaströsen -81,81 Prozent liegt.

Spekulationen und Strategiewechsel

Trotz der fundamentalen Krise zeigen Optionsdaten vom Freitag überraschende Aktivitäten. Ein Put/Call-Ratio von 0,23 deutet auf eine bullische Positionierung hin, wobei die extrem hohe implizite Volatilität gleichzeitig große Unsicherheit widerspiegelt. Fundamental versucht das Management, mit dem neuen Proteingetränk „Beyond Immerse“ das Ruder herumzureißen. Dieser strategische Schwenk weg vom reinen Fleischersatz sorgte Mitte Januar kurzzeitig für einen Kurssprung. Doch ob dieser Vorstoß die schwächelnde Kernsparte mit ihren sinkenden Umsätzen im Einzelhandel und der Gastronomie kompensieren kann, steht auf einem anderen Blatt.

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Kapitaldecke schmilzt

Die finanzielle Lage zwingt das Unternehmen zu schmerzhaften Maßnahmen. SEC-Filings vom Dezember bestätigten eine bevorstehende Verwässerung für Altaktionäre, da Kredite teilweise in Aktien statt in Barvermögen zurückgezahlt werden sollen. Zum Ende des dritten Quartals 2025 standen liquiden Mitteln von lediglich 117,3 Millionen Dollar die massive Schuldenlast gegenüber. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2025 einen weiteren Umsatzrückgang um 15 Prozent sowie einen Nettoverlust von 232 Millionen Dollar.

Die Ziele der Unternehmensführung, bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 positive EBITDA-Werte zu erreichen, wirken angesichts der aktuellen Cash-Burn-Rate ambitioniert. Mit einer institutionellen Eigentümerquote von nur noch 8,2 Prozent fehlt dem Titel zudem die Rückendeckung großer Investoren. Solange die Kernmarken weiter schrumpfen und die Schuldenlast drückt, bleibt die Aktie ein hochriskantes Spekulationsobjekt ohne fundamentalen Boden.

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