Der Fleischersatz-Hersteller kommt nicht zur Ruhe. Während der Aktienkurs bereits tief im Penny-Stock-Bereich notiert, droht nun zusätzliches Ungemach durch eine Sammelklage. Die Anschuldigungen wiegen schwer: Haben irreführende Aussagen des Managements Anleger über den tatsächlichen Zustand der Bilanz getäuscht?
Die Klage im Detail
Die Kanzlei The Gross Law Firm rief am gestrigen Donnerstag Investoren zur Beteiligung an einer Sammelklage auf. Im Fokus steht der Zeitraum zwischen dem 27. Februar und dem 11. November 2025. Der zentrale Vorwurf lautet, dass das Unternehmen in dieser Zeit falsche oder irreführende Angaben gemacht habe.
Konkret geht es um die Bewertung langlebiger Vermögenswerte. Diese sollen in den Büchern mit Werten geführt worden sein, die den fairen Marktwert überstiegen, was Abschreibungen (Impairment Charges) sehr wahrscheinlich machte. Dies hätte zudem die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigt, fristgerechte Berichte bei der US-Börsenaufsicht SEC einzureichen. Bis zum 24. März 2026 können sich betroffene Anleger melden, um als Hauptkläger aufzutreten.
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Desaströse Kursentwicklung
Die juristischen Sorgen treffen auf eine bereits desolate Charttechnik. Am Mittwoch schloss das Papier bei lediglich 0,71 Dollar. Damit summieren sich die Verluste auf Sicht von zwölf Monaten auf rund 82 Prozent. Die Marktkapitalisierung ist auf etwa 321 Millionen Dollar zusammengeschmolzen.
Dass die Aktie mittlerweile vor allem Spielball von Spekulanten ist, zeigte das vierte Quartal 2025. Der Fondsmanager Deep Sail Capital berichtete von einer kurzzeitigen Kursexplosion von 350 Prozent innerhalb weniger Tage – ein klassischer „Short Squeeze“. Solche volatilen Ausbrüche ändern jedoch wenig an der fundamentalen Abwärtsspirale, in der sich der Titel befindet.
Blick auf die Zahlen
Ob das Unternehmen operativ gegensteuern kann, wird sich am 25. Februar 2026 zeigen. Dann legt Beyond Meat die Ergebnisse für das vierte Quartal vor. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Verlust von 0,11 Dollar je Aktie. Nach der Enttäuschung im dritten Quartal, als der Verlust mit 0,47 Dollar je Anteilsschein höher ausfiel als erwartet, stehen die kommende Bilanzvorlage und der Ausblick unter besonderer Beobachtung.
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