Beyond Meat stellt sich diese Woche neu auf. Das Unternehmen nennt sich künftig „Beyond The Plant Protein Co.“ – kurz „Beyond“ – und will sein Angebot stärker über klassische Fleischalternativen hinaus erweitern. Der Schritt kommt in einer Phase, in der das Kerngeschäft seit Längerem unter Druck steht.
Doch kann die Öffnung in Richtung Getränke und Snacks das Wachstum wieder breiter aufstellen?
Neue Produkte jenseits von Burger & Co.
Die Umstellung wurde im März 2026 formalisiert und soll den Einstieg in zusätzliche Konsumentenkategorien markieren. Bereits im Januar brachte Beyond mit „Beyond Immerse“ ein sprudelndes Protein-Getränk auf den Markt. Als nächster Schritt sind Proteinriegel geplant, die im Sommer 2026 folgen sollen.
Nach Angaben des Unternehmens werden die neuen Produkte zunächst über die Online-Plattform „Beyond Test Kitchen“ an Verbraucher angeboten. Damit testet Beyond die Nachfrage außerhalb des etablierten „Meat-Alternative“-Regals.
Gegenwind im Markt – und bei den Zahlen
Der Strategiewechsel fällt in eine schwierige Phase für die gesamte Kategorie. Daten von NIQ zeigen: Die US-Einzelhandelsumsätze mit pflanzlichen Fleischprodukten sind in den vergangenen zwei Jahren um 26% gefallen – weg von den Hochs aus dem Jahr 2020.
Auch bei Beyond selbst spiegeln sich die Belastungen in den Kennzahlen. In den ersten neun Monaten 2025 sank der Nettoumsatz um 14%. An der Börse blieb das nicht folgenlos: Seit Anfang 2026 notiert die Aktie unter 1 US-Dollar.
Positionierung als „Plant Protein“-Anbieter
CEO Ethan Brown bezeichnete das Umfeld für pflanzliche Fleischalternativen als eine „Zeit der Verwirrung“. Mit dem neuen Namen will sich Beyond breiter im Markt für pflanzliches Protein positionieren, statt allein mit Fleischimitaten identifiziert zu werden.
Ganz neu ist der Kurswechsel nicht: Schon 2024 hatte Beyond versucht, Produkte zu vereinfachen – etwa mit „Beyond Ground“, das mit einer reduzierten Zutatenliste eingeführt wurde. Während der US-Markt schwächelt, bleibt das Unternehmen in Europa präsent, unter anderem über Restaurantmenüs, auch bei McDonald’s.
Im Sommer sollen die geplanten Proteinriegel den nächsten konkreten Meilenstein liefern – und damit einen ersten Belastungstest, wie sich die neuen Linien gegen etablierte Anbieter in Snack- und Getränkesegmenten schlagen.
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