Der einstige Highflyer der Lebensmittelbranche steckt tief in der Krise. Während der Aktienkurs hartnäckig im Pennystock-Bereich verharrt, wächst der juristische Druck auf das Management massiv. Mehrere US-Kanzleien trommeln derzeit Anleger für eine Sammelklage zusammen, und die Vorwürfe haben es in sich: Es geht um mutmaßliche Täuschung über den wahren Wert von Vermögenswerten.
Juristischer Druck nimmt zu
Die Zeit drängt für betroffene Investoren. Gleich mehrere Anwaltskanzleien, darunter Bronstein, Gewirtz & Grossman sowie Rosen Law Firm, haben Anleger gestern an die Frist zum 24. März 2026 erinnert. Bis zu diesem Datum müssen sich Aktionäre melden, um als Hauptkläger in dem Verfahren aufzutreten. Betroffen sind Käufe, die zwischen dem 27. Februar und dem 11. November 2025 getätigt wurden.
Die beim Bezirksgericht in Kalifornien eingereichte Klage wirft dem Management Verstöße gegen das Wertpapiergesetz vor. Konkret sollen Verantwortliche irreführende Angaben über den Wert bestimmter langfristiger Vermögenswerte gemacht haben. Dass sich nun immer mehr Kanzleien in den Fall einschalten, erhöht das Kostenrisiko für das finanziell ohnehin angeschlagene Unternehmen deutlich.
Warnsignale in der Bilanz
Die juristischen Vorwürfe korrespondieren auffällig mit den jüngsten Finanzdaten. Im dritten Quartal 2025 musste Beyond Meat einen Nettoverlust von 110,7 Millionen Dollar verbuchen – ein dramatischer Anstieg im Vergleich zu den 26,6 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
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Treibende Kraft für diesen Verlust waren Abschreibungen in Höhe von 77,4 Millionen Dollar auf genau jene langfristigen Vermögenswerte, die nun im Zentrum der Klagen stehen. Auch das operative Geschäft schwächelt: Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um gut 13 Prozent auf 70,2 Millionen Dollar zurück.
Aktie im Abwärtsstrudel
An der Börse haben Anleger das Vertrauen weitgehend verloren. Das Papier notierte den Großteil des Januars 2026 unter der kritischen Marke von einem Dollar. Ende Januar schloss die Aktie bei lediglich 0,763 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von nur noch rund 346 Millionen Dollar ist der einstige Börsenstar mittlerweile ein Spielball für Spekulanten geworden.
Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor: Am 25. Februar 2026 wird Beyond Meat die Ergebnisse für das vierte Quartal präsentieren. Angesichts der juristischen Unsicherheit und der operativen Verluste werden diese Zahlen entscheidend für die kurzfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens sein.
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