Der einstige Highflyer der veganen Branche steht massiv unter Druck. Während der Aktienkurs unter den enttäuschenden Entwicklungen des letzten Jahres leidet, wagt das Management nun ein überraschendes Experiment abseits des Kerngeschäfts. Kann die Expansion in den Getränkemarkt das Ruder herumreißen oder lenkt das Unternehmen nur von den drängenden juristischen Problemen ab?
Strategiewechsel statt Burger-Krise
Mit der gestrigen Ankündigung, die erst kürzlich eingeführte Getränkelinie „Beyond Immerse“ deutlich auszubauen, betritt Beyond Meat endgültig Neuland. Das Unternehmen bringt vier weitere Geschmacksrichtungen seiner sprudelnden Proteingetränke auf den Markt, darunter Varianten wie Cherry Berry und Piña Colada.
Dieser Schritt ist mehr als nur eine bloße Produkterweiterung. Es ist der Versuch, die Abhängigkeit vom schwächelnden Absatz der klassischen Fleischersatzprodukte zu verringern. CEO Ethan Brown bezeichnet dies als „bedeutendes nächstes Kapitel“. Dass die Produkte vorerst exklusiv über die eigene Direktvertriebsplattform angeboten werden, deutet darauf hin, dass man hier auch versucht, die Margen besser zu kontrollieren als im hart umkämpften Einzelhandel.
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Juristisches Nachspiel droht
Die Produktoffensive trifft jedoch auf ein fragiles Umfeld. Neben den operativen Herausforderungen kämpft das Unternehmen mit juristischen Altlasten. Aktuell erinnern mehrere Anwaltskanzleien Investoren an eine wichtige Frist am 24. März 2026 im Zusammenhang mit einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs.
Der Vorwurf wiegt schwer: Das Unternehmen soll zwischen Februar und November 2025 irreführende Angaben zum Wert bestimmter Vermögenswerte gemacht haben. Diese Unsicherheit hängt wie ein Damoklesschwert über der Aktie, während Anleger nervös auf den nächsten Quartalsbericht warten.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Diversifizierung in funktionale Getränke ausreicht, um das Vertrauen des Marktes zurückzugewinnen, oder ob die juristischen Risiken die operativen Bemühungen überschatten.
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