Mehrere Kanzleien erinnern Anleger an eine nahende Frist in einer Sammelklage gegen Beyond Meat. Im Kern geht es um den Vorwurf, das Unternehmen habe Investoren mit irreführenden Aussagen getäuscht und wesentliche finanzielle Entwicklungen nicht offengelegt. Entscheidend ist dabei vor allem ein später bestätigter, hoher Wertminderungsaufwand.
Was heißt das konkret für betroffene Anleger: Wer in dem Verfahren eine führende Rolle als „Lead Plaintiff“ übernehmen will, muss rechtzeitig aktiv werden.
- Kernereignis: Erinnerungen an die Frist zur Beantragung der Rolle als Lead Plaintiff in einer Sammelklage
- Vorwurf: Irreführende Aussagen und Verschleierung einer notwendigen, wesentlichen Abschreibung
- Betroffener Zeitraum (Class Period): 27. Februar 2025 bis 11. November 2025
- Frist (Lead Plaintiff): 24. März 2026
- Hintergrund: Später gemeldete nicht zahlungswirksame Wertminderung von 77,4 Mio. US-Dollar
Worum es in der Klage geht
Laut Klageschrift soll Beyond Meat nicht offengelegt haben, dass eine größere, nicht zahlungswirksame Wertminderung auf bestimmte langlebige Vermögenswerte erforderlich war. Der Vorwurf: Der Buchwert dieser Vermögenswerte habe über dem beizulegenden Zeitwert gelegen, wodurch eine wesentliche Abschreibung wahrscheinlich gewesen sei.
Die Sammelklage bezieht sich auf Anleger, die Wertpapiere im Zeitraum vom 27. Februar 2025 bis zum 11. November 2025 erworben haben. Mehrere Kanzleien weisen außerdem darauf hin, dass Anträge an das Gericht zur Bestellung als Lead Plaintiff bis zum 24. März 2026 gestellt werden müssen.
Auslöser: Verzögerte Q3-Zahlen und Abschreibung
Der Zusammenhang führt ins dritte Quartal 2025. Im November 2025 kündigte Beyond Meat an, die Vorlage der Q3-Ergebnisse zu verschieben. Als Begründung nannte das Unternehmen zusätzlichen Zeitbedarf für die Durchführung eines Werthaltigkeitstests (Impairment Review).
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Später veröffentlichte Beyond Meat die Zahlen und wies darin eine erhebliche nicht zahlungswirksame Wertminderung in Höhe von 77,4 Mio. US-Dollar aus. Auf diese Ankündigungen folgten Kursrückgänge der Aktie.
Blick nach vorn: Nächster Ergebnisbericht
Mehrere Brokerhäuser führen die Aktie laut Konsens mit „Sell“ bzw. „Strong Sell“. Als Belastungsfaktoren werden ein deutlicher Umsatzrückgang und Schwierigkeiten genannt, profitabel zu bleiben.
Der nächste Ergebnisbericht wird – orientiert an früheren Zeitplänen – um den 25. Februar 2026 erwartet.
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