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Symbolbild, KI-generiert

Bet-At-Home: Banijay verkauft 53,9-Prozent-Beteiligung

Der Glücksspielanbieter kehrt mit 2,27 Mio. Euro Nettogewinn in die Gewinnzone zurück und fokussiert sich auf effizienteres Kundenmanagement.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Nettogewinn von 2,27 Millionen Euro
  • Umsatzrückgang auf rund 48 Millionen Euro
  • Banijay Group verkauft Mehrheitsbeteiligung
  • Aktie mit Jahresplus von knapp 22 Prozent

Bet-At-Home trotzt dem rückläufigen Wettmarkt. Trotz sinkender Umsätze meldet der Glücksspielanbieter schwarze Zahlen. Das weckt neues Interesse am Markt.

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 2,27 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor stand noch ein Verlust von 4,45 Millionen Euro in den Büchern. Das Ergebnis je Aktie kletterte damit auf 0,32 Euro.

Parallel dazu sanken die Umsatzerlöse auf rund 48 Millionen Euro. Der Vorstand konzentriert sich verstärkt auf effizientes Kundenmanagement in Deutschland und Österreich. Skalierbare interne Prozesse sollen die Profitabilität weiter stützen.

Umbruch in der Führungsebene

Die Eigentümerstruktur hat sich grundlegend gewandelt. Im Januar 2026 verkaufte die Banijay Group ihre Mehrheitsbeteiligung von fast 54 Prozent. In der Folge verließen François Riahi und Véronique Giraudon den Aufsichtsrat.

Auf der Hauptversammlung im Mai wählen die Aktionäre zwei neue Mitglieder für das Gremium. Das Management plant die Besetzung dieser Posten mit unabhängigen Experten. Außerdem steht die Wahl eines Prüfers für die Nachhaltigkeitsberichterstattung an.

Kursrallye trifft auf technische Hürden

Die Aktie reagiert deutlich auf den strategischen Wandel. Heute legt der Kurs um 7,48 Prozent auf 2,73 Euro zu. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf fast 22 Prozent.

Indes mahnt der Relative-Stärke-Index (RSI) zur Vorsicht. Mit einem Wert von 86,3 gilt das Papier als technisch überkauft. Im Mai folgt die Konzernquartalsmitteilung für das erste Quartal 2026.

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