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BEKB Aktie: Dreissigste Dividendenerhöhung

Die Berner Kantonalbank schlägt trotz eines leichten Gewinnrückgangs eine erneute Erhöhung der Ausschüttung vor. Das Kommissionsgeschäft wuchs stark und federt den Zinsdruck ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dividende soll zum 30. Mal in Folge steigen
  • Reingewinn leicht rückläufig bei 175,4 Mio. CHF
  • Kommissionserträge als starker Wachstumstreiber
  • Verwaltete Vermögen legen deutlich zu

Die Berner Kantonalbank (BEKB) trotzt dem schwierigen Zinsumfeld mit einer bemerkenswerten Konstanz bei der Gewinnbeteiligung. Obwohl der Reingewinn im vergangenen Geschäftsjahr leicht zurückging, schlägt die Bank der Generalversammlung eine erneut gesteigerte Ausschüttung vor. Damit setzt das Institut eine jahrzehntelange Tradition fort, während es gleichzeitig den Umbau hin zu provisionsabhängigen Erträgen vorantreibt.

Die wichtigsten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025:
* Reingewinn: 175,4 Mio. CHF (-2,9 %)
* Dividendenvorschlag: 10,80 CHF (+0,40 CHF)
* Verwaltete Vermögen: 45,3 Mrd. CHF (+5,8 %)
* Netto-Neugeldzufluss: 0,7 Mrd. CHF

Zinsdruck belastet operatives Ergebnis

Das Kerngeschäft der Bank spürte im vergangenen Jahr deutlich den Gegenwind durch die Zinslandschaft. Der Nettozinserfolg sank um 4,0 Prozent auf 376,7 Millionen Franken. Da gleichzeitig die Kosten um 5,1 Prozent auf 280,5 Millionen Franken stiegen, reduzierte sich der operative Geschäftserfolg um 11 Prozent. Bank-Chef Armin Brun verwies in diesem Zusammenhang auf die enormen Herausforderungen eines Zinsumfelds nahe der Nullgrenze, das die Margen der Banken branchenweit unter Druck setzt.

Starkes Kommissionsgeschäft als Puffer

Trotz der Einbußen im Zinsgeschäft gelang es der BEKB, in anderen Bereichen zuzulegen. Besonders das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erwies sich als Wachstumstreiber und steigerte die Erträge um 9,5 Prozent auf 126,0 Millionen Franken. Wie lässt sich dieser Zuwachs in einem volatilen Marktumfeld erklären? Maßgeblich verantwortlich war die anhaltend hohe Nachfrage nach Anlage- und Vorsorgelösungen, die der Bank signifikante Neugeldzuflüsse bescherte.

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Auch im Kreditbereich expandierte das Institut weiter. Die Hypothekar- und Kundenausleihungen stiegen um 4,6 Prozent auf 31,9 Milliarden Franken. Dieser Zuwachs bei den Volumina konnte den Rückgang der Zinsmarge zwar nicht vollständig auffangen, stabilisierte jedoch die Ertragsbasis.

Fokus auf die Generalversammlung

Für die Aktionäre bleibt die BEKB ein verlässlicher Dividendenzahler. Mit der geplanten Erhöhung auf 10,80 Franken pro Aktie würde die Bank zum dreißigsten Mal in Folge die Ausschüttung anheben – ein in der Schweizer Bankenlandschaft seltener Rekord.

Die nächsten Meilensteine für Anleger stehen bereits fest: Am 17. März 2026 wird der vollständige Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Die finale Entscheidung über die Dividendenerhöhung fällt auf der Generalversammlung am 12. Mai 2026. Sollte der Vorschlag wie erwartet angenommen werden, erfolgt kurz darauf die Auszahlung an die Anteilseigner.

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