Beiersdorf hat am Mittwoch das Volumen der ersten Tranche seines Aktienrückkaufprogramms von bis zu 200 Mio. € auf bis zu 400 Mio. € erhöht. Die Aktie steigt heute um 2,7%.
Mehr Spielraum für Aktienrückkäufe
Zugleich verlängerte Beiersdorf laut seiner Kapitalmarktmitteilung den Rückkaufzeitraum bis längstens 29. Dezember. Das gesamte Aktienrückkaufprogramm kann über zwei Jahre ein Volumen von bis zu 750 Mio. € umfassen. Die erhöhte erste Tranche gehört damit zu einem größeren, länger laufenden Programm.
Die genannten Beträge bezeichnen jeweils den möglichen Umfang der Rückkäufe. Mit der Mitteilung erhöht Beiersdorf das Volumen der ersten Tranche und verlängert deren Laufzeit; einen Abschluss dieser Tranche meldet das Unternehmen damit nicht.
Umsatzrückgang und höhere Analystenziele
Bei den ebenfalls am Mittwoch gemeldeten Geschäftszahlen verzeichnete Beiersdorf im dritten Quartal 2026 einen organischen Umsatzrückgang von 1,3%. Der Konzernumsatz erreichte 2,4 Mrd. €.
Für Januar bis September 2026 bezifferte das Unternehmen den Konzernumsatz auf 7,3 Mrd. €. Organisch lag der Umsatz in diesem Zeitraum um 2,8% unter dem Vorjahresniveau.
Beiersdorf bestätigte für das Geschäftsjahr 2026 die Erwartung eines organischen Umsatzrückgangs im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte soll mindestens 11,8% erreichen.
Innerhalb des Konzerns verlief die Entwicklung unterschiedlich: Derma erzielte im Berichtsquartal ein organisches Umsatzwachstum von 10,6%, La Prairie legte um 8,5% zu. Bei NIVEA sank der organische Umsatz um 4,9%, bei tesa um 4,3%. Engpässe bei Halbleitern belasteten nach Unternehmensangaben tesa Electronics.
Medienberichten zufolge erhöhte die DZ Bank gestern den fairen Wert von 74 auf 77 Euro und beließ die Einstufung bei „Halten“. UBS hatte am Mittwoch das Kursziel von 80 auf 82 Euro angehoben und die Einstufung „Neutral“ beibehalten.
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