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Beiersdorf Aktie: Alphavalue-Konsens sieht fairen Wert bei 88,37 Euro

Beiersdorf forciert Aktienrückkäufe, während Analysten das schwache China-Geschäft als Belastungsfaktor sehen. Der Kurs notiert nahe dem Jahrestief.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Forcierte Aktienrückkäufe im Mai
  • Enttäuschendes China-Wachstum belastet
  • Analysten uneins über fairen Wert
  • Kurs nahe 52-Wochen-Tief

Beiersdorf stemmt sich mit eigener Finanzkraft gegen den Abwärtstrend. Während das Unternehmen sein Rückkaufprogramm forciert, blicken Analysten mit gemischten Gefühlen auf das wichtige China-Geschäft. Die Diskrepanz zwischen internen Stützungsmaßnahmen und operativen Hürden prägt derzeit das Bild.

Tempo beim Aktienrückkauf

Der Hamburger Konsumgüterriese kaufte allein zwischen dem 18. und 22. Mai 54.584 eigene Anteile über den Handelsplatz Xetra zurück. Damit summiert sich das Volumen seit dem Start Anfang Mai auf insgesamt 162.184 Papiere. Solche Maßnahmen dienen dazu, das Angebot an Aktien zu verknappen und den Kurs mittelbar zu stützen.

China-Geschäft bremst die Euphorie

Die operative Lage in Asien bleibt derweil das Sorgenkind der Marktbeobachter. Bernstein-Analyst Callum Elliott verweist auf ein enttäuschendes Wachstum im chinesischen Online-Handel für Beauty-Produkte. Zwar legte der Sektor im April leicht zu, blieb aber deutlich hinter den Wachstumsraten früherer Perioden zurück.

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Bernstein bleibt dennoch bei der Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 95 Euro. Im Marktschnitt sind die Erwartungen jedoch etwas gedämpfter. Der Analysten-Konsens von Alphavalue, der die Meinung von 20 Experten zusammenfasst, taxiert den fairen Wert auf 88,37 Euro.

Deutliches Minus seit Jahresbeginn

An der Börse ist von diesem Optimismus derzeit wenig zu spüren. Mit einem aktuellen Kurs von 72,94 Euro notiert die Aktie am Donnerstag nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief. Seit Beginn des Jahres hat das Papier bereits 21,62 Prozent an Wert verloren.

Während die Luxusgüterbranche zuletzt punktuell von positiven Signalen profitierte, muss Beiersdorf die Stabilität seiner Erträge im wettbewerbsintensiven Massenmarkt beweisen. Die kommenden Absatzzahlen aus Fernost entscheiden darüber, ob die aktuelle Bewertung den Boden markiert.

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Diskussion zu Beiersdorf

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.