Beiersdorf zieht sein Aktienrückkaufprogramm weiter durch. In der vierten Zwischenmeldung meldet der Konzern den Erwerb von 45.500 eigenen Aktien zwischen dem 25. und 29. Mai. Seit Start der ersten Tranche am 6. Mai summiert sich das Volumen damit auf 207.684 Stück.
Die Käufe liefen über Xetra und wurden zu gewichteten Durchschnittskursen zwischen 70,8775 Euro und 73,3285 Euro umgesetzt. Beiersdorf hatte das Programm am 6. Mai 2026 gestartet und setzt es über ein beauftragtes Kreditinstitut um. Die Einzeltransaktionen stellt das Unternehmen auf seiner Investor-Relations-Website bereit.
Rückkauf als Kapitalelement
Der Rückkauf ist Teil der Kapitalmanagementstrategie. Solche Programme können die Zahl der ausstehenden Aktien senken und damit rechnerisch den Gewinn je Aktie stützen. Für den Markt ist vor allem wichtig, dass Beiersdorf die erste Tranche zügig abarbeitet.
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Auffällig bleibt der Kursverlauf. Die Aktie notiert am 2. Juni bei 68,34 Euro und damit nahe dem Tagestief. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Minus von 4,87 Prozent, seit Jahresbeginn beträgt der Rückgang 26,56 Prozent.
Schwaches Chartbild, laufendes Programm
Auch technisch ist das Bild angeschlagen. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 73,20 Euro und deutlich unter der 200-Tage-Linie bei 88,58 Euro. Das 52-Wochen-Hoch von 119,75 Euro ist inzwischen weit entfernt.
Der Rückkauf kann den Abwärtstrend nicht sofort drehen. Er zeigt aber, dass das Management weiter auf eigene Aktien setzt, während der Markt die Bewertung des Konsumgüterherstellers spürbar niedriger ansetzt. Für die nächsten Zwischenmeldungen bleibt damit vor allem interessant, wie schnell Beiersdorf die laufende Tranche weiter aufstockt.
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