Boron als Schlüsselindikator, Radiometrie-Hotspots auf neu zugänglichen Inseln, ein laufendes Bohrprogramm für 2026 — Bedford Metals hat die vollständigen Labordaten seiner Phase-3-Feldkampagne am Sheppard Lake Uranium Project in Saskatchewan veröffentlicht. Die Ergebnisse liefern geologische Argumente für die nächste Bohrrunde. Die Aktie notiert indes auf Jahrestief.
Was die Labordaten zeigen
Das Sheppard Lake Projekt liegt am südlichen Rand des Athabasca-Beckens in Saskatchewan — einer der ergiebigsten Uranregionen weltweit. Die Phase-3-Kampagne umfasste drei radiometrische Surveys, Prospektionsarbeiten und rund 300 Meter Diamantbohrungen. Insgesamt 92 Gesteinsproben landeten im SRC Geoanalytical Laboratory in Saskatoon.
Die Ergebnisse zeigen ein mehrzoniges Bild. In der Zielzone TZ-1 wurden Radiometriewerte von bis zu 4.114 CPS und 0,032 % U₃O₈ gemessen. TZ-2 West lieferte bis zu 2.350 CPS und 18 ppm Bor. Bor gilt als Pathfinder-Element für Unconformity-Uranlagerstätten — sein Auftreten deutet auf hydrothermale Prozesse hin, die für diese Lagerstättentypen typisch sind.
Warr Lake: Hotspots auf dem Eis
Besonders auffällig sind die Ergebnisse von zwei Inseln im Zentrum des Warr Lake. Erst ausreichende Eisbedeckung im Dezember ermöglichte den Zugang. Die größere östliche Insel besteht aus rosa I-Typ-Granit mit ausgeprägter Bänderung. Radiometrische Hotspots erreichten dort 7.145 und 10.609 CPS. In der sogenannten Silica Cap Zone wurden bis zu 16 ppm Bor gemessen.
Die Inseln liegen innerhalb von 500 Metern zur Athabasca-Beckengrenze. Sie grenzen an einen nord-südlich verlaufenden Verwurf und einen EM-Leiter — eine Strukturkombination, die für Unconformity-Uranexploration als besonders relevant gilt.
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Bohrloch SHP-25-02: Bor über weite Strecken
Bohrloch SHP-25-02 zeigt über ein Intervall von rund 25 Metern durchschnittlich 50,6 ppm Bor. Der Spitzenwert liegt bei 972 ppm Bor in einem kurzen Abschnitt bei etwa 207 Metern Tiefe. Uraninit-Gehalte bleiben bislang niedrig. Radiometrische Anomalien westlich des Bohrbereichs deuten jedoch darauf hin, dass die Zone noch nicht vollständig erfasst ist.
Kurs auf Jahrestief, Bohrprogramm läuft
Parallel zur Datenveröffentlichung hat Bedford Metals das Bohrprogramm für 2026 gestartet. Bis zu 2.000 Meter sollen auf den höchstpriorisierten Zielen abgeteuft werden. Das Projekt deckt insgesamt rund 13.000 Hektar ab.
Die Aktie spiegelt die Explorationsunsicherheit: Mit einem Kurs von 0,10 Euro notiert das Papier auf dem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund ein Fünftel seines Wertes verloren. Ob die neuen Bohrdaten aus 2026 den Trend drehen, hängt davon ab, ob die radiometrischen Anomalien westlich von SHP-25-02 in der Tiefe tatsächlich in wirtschaftlich relevante Urangehalte münden.
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