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BBVA Aktie: Strategische Manöver

Vor der Bilanzveröffentlichung optimiert BBVA mit einem milliardenschweren Risikotransfer die Kapitalstruktur und erhält positives Rating für die Türkei-Tochter. Analysten bewerten die Aktie uneinheitlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am 5. Februar
  • Strategischer Risikotransfer über 8,4 Milliarden US-Dollar
  • Ratingagentur Fitch hebt Ausblick für Türkei-Tochter an
  • Analystenmeinungen reichen von Strong Buy bis Sector Perform

Vor den am Donnerstag anstehenden Quartalszahlen herrscht bei der BBVA-Aktie rege Betriebsamkeit. Während Anleger auf die Bilanz für das vierte Quartal warten, sorgt das spanische Geldhaus mit einem großangelegten Risikotransfer und positiven Signalen aus der Türkei für Gesprächsstoff. Wie wird der Markt auf die anstehende Veröffentlichung reagieren?

  • Quartalszahlen: Veröffentlichung am 5. Februar 2026
  • Risikotransfer: Portfolio im Wert von rund 8,4 Mrd. USD
  • Kursentwicklung: Aktie notiert in Madrid über Analysten-Konsens
  • Türkei-Geschäft: Fitch hebt Ausblick für Tochter Garanti BBVA auf „Positiv“

Optimierung der Bilanz

Unmittelbar vor der Ergebnisbekanntgabe festigt BBVA seine Kapitalstruktur. Die Bank plant einen signifikanten Risikotransfer für ein Portfolio im Wert von etwa 8,4 Milliarden US-Dollar. Durch Verbriefungen oder synthetische Transfers optimiert das Institut seine Eigenkapitalanforderungen und verbessert die Solvabilitätskennziffern, ohne bestehende Aktionäre zu verwässern.

Dieser strategische Schritt erfolgt in einem freundlichen Marktumfeld. In Madrid schloss das Papier die vergangene Handelswoche bei 21,45 Euro ab und notiert damit bereits über dem durchschnittlichen Analysten-Kursziel von 20,66 Euro. Auf Jahressicht verzeichnet die Aktie an der NYSE ein Plus von 8,45 %.

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Rückenwind aus der Türkei

Positive Nachrichten kommen von der türkischen Tochtergesellschaft Garanti BBVA. Die Ratingagentur Fitch bestätigte das langfristige Emittentenausfallrating bei „BB-“, hob jedoch den Ausblick von „stabil“ auf „positiv“ an. Diese Anpassung spiegelt die Stabilisierung der Rahmenbedingungen für die türkische Einheit wider, die trotz der regionalen makroökonomischen Volatilität ein wesentlicher Ertragsbringer für den Konzern bleibt.

Analysten sind uneinig

Hinsichtlich der Bewertung gehen die Meinungen der Experten derzeit auseinander. Zacks Investment Research stuft BBVA als „Strong Buy“ ein und verweist auf eine hohe Eigenkapitalrendite sowie ein erwartetes langfristiges Gewinnwachstum von 12 %. Demnach habe die Bank die Gewinnerwartungen in den letzten vier Quartalen im Schnitt um 5,7 % übertroffen. Im Gegensatz dazu senkte die Royal Bank of Canada (RBC) den Daumen und stufte den Titel auf „Sector Perform“ herab. Die Analysten begründen dies mit der jüngsten Kursrally, die bereits viel Optimismus eingepreist habe.

Am kommenden Donnerstag, den 5. Februar, rücken vor allem die Nettozinseinnahmen in den Fokus. Anleger werden beobachten, wie das Institut in einem Umfeld stabil bleibender Leitzinsen in den USA und Großbritannien agiert. Die Bilanzdaten für das vierte Quartal 2025 werden entscheiden, ob die Aktie ihren Aufwärtstrend in Richtung neuer Jahreshöchststände fortsetzen kann.

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