BBVA setzt nach der gescheiterten Sabadell-Übernahme verstärkt auf die direkte Belohnung ihrer Aktionäre. Mit dem Abschluss der ersten Tranche des milliardenschweren Aktienrückkaufs und einer konkreten Dividendenzusage unterstreicht das Institut seine Strategie des organischen Wachstums und der Kapitaloptimierung. Anleger blicken nun auf die Umsetzung der weiteren Rückkäufe und die anstehenden Termine im Frühjahr.
Rückkaufprogramm erreicht ersten Meilenstein
Die Bank hat die erste Phase ihres Ende 2025 angekündigten Rückkaufprogramms erfolgreich abgeschlossen. Zwischen dem 2. und 6. März 2026 wurden knapp 75 Millionen Aktien im Wert von 1,5 Milliarden Euro erworben. Dies entspricht etwa 1,31 Prozent des Grundkapitals. Ziel der Maßnahme ist eine Reduzierung des Aktienkapitals, wofür die zurückgekauften Papiere eingezogen werden sollen. Insgesamt umfasst das Rahmenprogramm ein Volumen von bis zu 3,96 Milliarden Euro.
Verantwortlich für die Abwicklung der ersten Tranche war J.P. Morgan SE. Nach dem Auslaufen des Übernahmeangebots für die Banco Sabadell im Oktober 2025 priorisiert das Management nun die Umverteilung von Kapital an die Anteilseigner, unterstützt durch eine robuste Kapitalquote von zuletzt 18,3 Prozent im südamerikanischen Geschäft.
Dividende und strategische Projekte
Neben dem Rückkaufprogramm steht die finale Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2025 fest. Der Vorstand schlägt eine Schlussdividende von 0,60 Euro brutto pro Aktie vor. Zusammen mit der bereits im September gezahlten Zwischendividende beläuft sich die Gesamtausschüttung für das Jahr auf über 5,2 Milliarden Euro in bar. Wer von der Zahlung am 10. April profitieren möchte, muss die Aktie vor dem Ex-Tag am 8. April im Depot halten.
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Trotz dieser massiven Kapitalrückgaben notiert die Aktie derzeit schwächer. Mit einem Schlusskurs von 18,41 Euro liegt das Papier rund 9,5 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt, behauptet sich jedoch weiterhin über der langfristig bedeutsamen 200-Tage-Linie von 17,08 Euro.
Parallel zur Aktionärspflege investiert die Bank in zukunftsorientierte Technologien. In Europa bereitet sie als Teil des Qivalis-Konsortiums den Start eines regulierten Euro-Stablecoins für das zweite Halbjahr 2026 vor. In Nordamerika wurde zudem kürzlich ein 300 Millionen US-Dollar schweres Finanzierungspaket für ein großflächiges Solar- und Batteriespeicherprojekt in Arizona geschnürt, das Ende 2026 in Betrieb gehen soll.
Wichtige Termine im Blick
Der Unternehmenskalender für die kommenden Wochen ist gut gefüllt. Am 17. März wird sich das Management auf einer Finanzkonferenz in London präsentieren, gefolgt von der ordentlichen Hauptversammlung am 20. März in Bilbao. Nach der Dividendenzahlung im April markiert die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 am 30. April den nächsten wichtigen Fixpunkt für Investoren.
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