Wirksam gegen Schlaganfall, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen — das ist das Versprechen von Asundexian. Bayers experimenteller Gerinnungshemmer hat dieses Versprechen jetzt in einer großen Phase-III-Studie eingelöst. Die Vollpublikation im New England Journal of Medicine verleiht den Daten zusätzliches Gewicht.
Starke Zahlen aus 37 Ländern
An der OCEANIC-STROKE-Studie nahmen über 12.000 Erwachsene teil. Sie alle hatten kürzlich einen nicht-kardioembolischen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke erlitten. Das Ergebnis nach zwei Jahren ist eindeutig: In der Asundexian-Gruppe erlitten 6,2 Prozent der Patienten einen ischämischen Schlaganfall — in der Placebo-Gruppe waren es 8,4 Prozent. Das entspricht einer relativen Reduktion um 26 Prozent.
Besonders auffällig: Behindernde oder tödliche Schlaganfälle sanken um 31 Prozent. Blutungsereignisse nahmen dabei nicht zu.
Ein Mechanismus, der das Blutungsdilemma lösen soll
Asundexian blockiert Faktor XIa — ein Protein, das Blutgerinnsel fördert, aber beim natürlichen Blutstillungsprozess kaum eine Rolle spielt. Dieser gezielte Eingriff ist der Kern des neuen Ansatzes: Gerinnsel verhindern, ohne die körpereigene Blutungskontrolle zu stören. OCEANIC-STROKE ist die erste abgeschlossene Phase-III-Studie eines Faktor-XIa-Inhibitors, die Überlegenheit gegenüber Placebo bei der Schlaganfallprävention zeigt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bayer?
Das ist auch deshalb bedeutsam, weil Asundexian zuvor einen Rückschlag kassierte. In der OCEANIC-AF-Studie schnitt der Wirkstoff bei Vorhofflimmern schlechter ab als das Vergleichspräparat. Das neue Indikationsfeld zeigt nun ein anderes Bild.
Nächster Halt: FDA-Zulassung
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Asundexian bereits den Fast-Track-Status für die Schlaganfallprävention erteilt. Zugelassen ist der Wirkstoff bisher nirgendwo — er bleibt eine investigative Substanz. Die NEJM-Publikation und der Fast-Track-Status zusammen beschleunigen den Weg zum Zulassungsantrag.
Bayer kommt diese Entwicklung zur rechten Zeit. Die Aktie notiert bei rund 40,70 Euro und hat sich seit ihrem Jahrestief im April 2025 fast verdoppelt — das zeigt, wie viel Hoffnung der Markt in die Pipeline steckt. Am 24. April findet die Hauptversammlung statt, auf der das Unternehmen eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie vorschlägt. Konkrete Fortschritte bei Asundexian dürften dort ein zentrales Thema sein.
Bayer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bayer-Analyse vom 16. April liefert die Antwort:
Die neusten Bayer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bayer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bayer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
