Bayer gehört heute laut Reuters zu den besonders gefragten DAX-Werten im Umfeld einer marktweiten Börsenrally. Der Bericht führt die gestiegene Risikobereitschaft auf den Erdrutschsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen zurück. Im Sog dieses Marktumfelds steigt die Bayer-Aktie um 4,1%; einen unternehmensspezifischen Auslöser für die heutige Bewegung nennt Reuters nicht.
Zwei Banken erhöhen ihre Kursziele
Goldman Sachs hob gestern das Kursziel für Bayer von 63,50 auf 66,00 Euro an. Die Kaufempfehlung „Buy“ blieb unverändert, wie dpa-AFX über die Analyse berichtete.
Auch UBS erhöhte gestern ihr Kursziel von 62 auf 66 Euro und bestätigte die Einstufung „Buy“. Als Begründung nannte die Bank nach den Quartalszahlen vor allem die Ergebnisdynamik im Pharmageschäft.
Fortschritte bei Medikamenten
Am 26. Oktober erhielt Bayer in China die Zulassung für Asundexian unter dem Markennamen Sunharbo. Das Medikament soll bei Erwachsenen nach einem nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder einer Hochrisiko-TIA das Schlaganfallrisiko verringern. Bayer bezeichnete es als weltweit ersten zugelassenen Faktor-XIa-Inhibitor.
Bayer und Orion meldeten am 24. Oktober außerdem Ergebnisse der Phase-III-Studie DASL-HiCaP mit Darolutamid. Bei Prostatakrebspatienten mit hohem Rückfallrisiko senkte der Wirkstoff zusätzlich zu Androgendeprivation und Strahlentherapie das Risiko für Metastasen oder Tod gegenüber Placebo um 58 Prozent. Bayer kündigte die Präsentation der Daten beim ESMO-Kongress an.
Daneben berichtete Bayer am 30. Oktober über einen einstimmigen Erfolg von Monsanto im ersten Roundup-Prozess nach der Entscheidung des US Supreme Court. Nach Unternehmensangaben konnten die Kläger ihre Ansprüche vor dem Gericht in Missouri nicht belegen.
Als nächster voraussichtlicher Veröffentlichungstermin für die Kennzahlen zum vierten Quartal 2026 ist der 24. Februar 2027 genannt.
Stand heute, 5. November: Bayer – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Bayer investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 5. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
