Bayer veröffentlicht am 3. November 2026 seine Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2026. Vor diesem Termin stieg die Aktie am Freitag um 5,1%; dpa-AFX führte den Auftrieb auf den positiven Ausgang eines Glyphosat-Prozesses zurück. Der Schlusskurs lag bei 50,32 €.
Prozesssieg nach Supreme-Court-Entscheidung
Bayer hatte am Freitag mitgeteilt, dass Monsanto den ersten Roundup-Prozess seit der Entscheidung des US Supreme Court einstimmig gewonnen habe. Eine Jury in Missouri wies die Klagen dreier Frauen gegen die Bayer-Tochter ab. Nach Angaben des Unternehmens konnten die Klägerinnen ihre Ansprüche nicht beweisen.
Im Verfahren Theresa Aretino et al. setzten sich die Klägerinnen mit den verbliebenen Vorwürfen zu Produktdesign, Täuschung und Fahrlässigkeit nicht durch. Der Prozess war der erste Roundup-Fall seit dem Urteil des US Supreme Court im Fall Durnell.
Pharmameldungen und nächster Berichtstermin
Vor gut einer Woche erhielt Bayer in China nach beschleunigter Prüfung die Zulassung für Asundexian. Sie betrifft die Verringerung des Schlaganfallrisikos bei Erwachsenen nach einem nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder einer Hochrisiko-TIA. Nach Unternehmensangaben ist Asundexian der erste dort verfügbare Faktor-XIa-Hemmer.
Ebenfalls vor gut einer Woche berichtete Bayer über Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie DASL-HiCaP. Darolutamid verringerte zusammen mit Androgendeprivationstherapie und Strahlentherapie das kombinierte Risiko für Metastasen oder Tod um 58 Prozent. Untersucht wurden Prostatakrebspatienten mit hohem Rückfallrisiko.
Am 22. Oktober meldete Bayer zudem neue Subgruppenanalysen der Phase-III-Studie FIND-CKD. Bei chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes zeigte Finerenon gegenüber Placebo konsistente Effekte auf UPCR, UACR und den Rückgang der Nierenfunktion.
Die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung ist für 07:30 Uhr CET angekündigt, der Investoren-Call für 14:00 Uhr CET.
Stand heute, 2. November: Bayer – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Bayer investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 2. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
