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Symbolbild, KI-generiert

Bayer Aktie: FDA erweitert Kerendia-Zulassung

Bayer senkt das Schuldenziel für 2026 und erhält Analystenlob sowie eine US-Zulassung, während der Roundup-Vergleich weiter offen bleibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Nettofinanzschuldenziel für 2026 gesenkt
  • Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung
  • Barclays hebt Kursziel auf 70 Euro
  • Roundup-Sammelvergleich noch nicht genehmigt

Bayer steht an den Kapitalmärkten vor einem vielschichtigen Transformationsprozess. Während operative Meilensteine und strategische Zwischenziele die Zuversicht einiger Marktexperten stützen, lasten juristische Risiken und die Verbindlichkeiten weiterhin auf der Bewertung des Leverkusener Konzerns.

Am Freitag schloss die Aktie bei 47,96 Euro, was einem Tagesverlust von 2,3 Prozent entspricht. Seit Jahresanfang summiert sich der Kursgewinn dennoch auf 30 Prozent.

Schuldenziel angepasst und Analysten zuversichtlich

Auf der finanziellen Seite passte das Management kürzlich die Erwartungen an. Der Konzern senkte die Prognose für die Nettofinanzverschuldung zum Jahresende 2026 von zuvor 32 bis 33 Milliarden Euro auf 29 bis 30 Milliarden Euro. Zugleich bestätigte das Unternehmen seine bestehenden Ergebnisziele sowie im Rahmen einer Investorenveranstaltung der Sparte Crop Science die Fünfjahresziele.

Diese Zwischenschritte fanden bei Marktbeobachtern ein positives Echo. Am 10. September bestätigte Deutsche Bank Research das Rating „Buy“ für die Bayer-Aktie mit einem Kursziel von 60 Euro. Die Analysten verwiesen dabei auf die bestätigten Mehrjahresziele im Agrargeschäft.

Bereits am 8. September hatte auch Barclays die Einschätzung für den Konzern aktualisiert. Das Analysehaus hob das Kursziel für Bayer von 60 auf 70 Euro an und bestätigte die Einstufung „Overweight“.

Zulassungserfolg in den USA und offene Rechtsfragen

Parallel zu den strategischen Signalen gab es im Pharmageschäft einen operativen Fortschritt. Am vergangenen Freitag erteilte die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Wirkstoff Finerenon eine Zulassung für eine zusätzliche Indikation. Bayer vertreibt das Präparat unter dem Handelsnamen Kerendia. Die Erweiterung umfasst die Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-1-Diabetes.

Trotz dieses Pipeline-Erfolgs bleibt die rechtliche Bewältigung der Altlasten eine zentrale Hürde für das Unternehmen. Im US-Komplex rund um den Unkrautvernichter Roundup war vor gut einer Woche eine Anhörung zur finalen Genehmigung des vorgesehenen Sammelvergleichs mit einem Volumen von 7,25 Milliarden US-Dollar angesetzt.

Eine Bestätigung des Verfahrensausgangs liegt bislang nicht vor. Erst mit der dauerhaften Klärung dieser juristischen Risiken dürfte für Anleger die notwendige Planungssicherheit eintreten.

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