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Symbolbild, KI-generiert

Bayer Aktie: EMA prüft Asundexian offiziell

Die europäische Arzneimittelbehörde nimmt Bayers Schlaganfall-Medikament Asundexian offiziell unter die Lupe. Der Aktienkurs reagiert mit einem Plus von über zwei Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EMA prüft Zulassungsantrag für Asundexian
  • Kurs legt um 2,28 Prozent zu
  • Managementumbau mit neuer IR-Leiterin
  • Supreme Court-Urteil zu Glyphosat erwartet

Bayer nimmt eine entscheidende Hürde in Europa. Die Arzneimittelbehörde EMA prüft offiziell den neuen Hoffnungsträger Asundexian. Das treibt den Kurs der Leverkusener nach oben. Die Aktie kletterte am Donnerstag um 2,28 Prozent auf 35,92 Euro.

Hoffnungsträger rückt vor

Die EMA hat den Zulassungsantrag für den Blutgerinnungshemmer Asundexian offiziell angenommen. Das Medikament soll Patienten nach einem Schlaganfall schützen. Für Bayer ist dieser Schritt elementar. Bald laufen die Patente für etablierte Bestseller wie Xarelto aus. Asundexian muss diese Lücke füllen. Die Folge: Analysten werten den Start des Prüfverfahrens als wichtiges Signal für die künftige Ertragskraft.

Umbau im Management

Parallel dazu baut CEO Bill Anderson das Management um. Er will Entscheidungswege im Konzern verkürzen. Jana Marlen Ackermann leitet ab dem 1. August 2026 die Investor Relations. Ihr Vorgänger Dr. Jost Reinhard wechselt zeitgleich an die Spitze des Radiologie-Geschäfts.

Blick nach Washington

Abseits des operativen Geschäfts blickt der Markt gespannt in die USA. Der Supreme Court entscheidet voraussichtlich noch im Juni über den Fall „Monsanto v. Durnell“. Dieses Urteil bestimmt den Kurs für rund 65.000 verbleibende Glyphosat-Klagen. Die Opt-out-Frist für den 7,25-Milliarden-Dollar-Vergleich lief bereits am 4. Juni ab.

Charttechnisch ringt das Papier mit wichtigen Marken. Die Aktie notiert aktuell hauchdünn unter der 200-Tage-Linie von 35,94 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 5,54 Prozent auf der Anzeigetafel.

Bayer strebt für Juli eine endgültige gerichtliche Bestätigung des US-Vergleichs an. Fällt das anstehende Urteil des Supreme Court zugunsten des Konzerns aus, sinken die juristischen Risiken drastisch. Bis dahin belasten die erwarteten Auszahlungen für Rechtsstreitigkeiten den freien Cashflow im laufenden Jahr.

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