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Bayer Aktie: EMA nimmt Asundexian an

Die Europäische Arzneimittelagentur hat Bayers Schlaganfall-Medikament Asundexian zur Prüfung angenommen. Ein wichtiger Schritt für den Pharmakonzern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EMA bestätigt Asundexian-Einreichung
  • Vorteil: geringeres Blutungsrisiko
  • Parallele Verfahren in USA und China
  • Bayer hofft auf Blockbuster-Medikament

Zweiter Anlauf, diesmal mit besseren Karten: Bayers Hoffnungsträger Asundexian kommt einem europäischen Zulassungsdurchbruch näher. Die Europäische Arzneimittelagentur hat die Einreichung als vollständig bestätigt und das zentrale Bewertungsverfahren eingeleitet.

Ein Medikament mit bewegter Geschichte

Asundexian ist ein Faktor-XIa-Hemmer — ein Gerinnungshemmer mit einem im Vergleich zu bestehenden Therapeutika günstigeren Blutungsrisikoprofil. Der Weg dahin war nicht geradlinig. 2023 scheiterte das Mittel in einer Studie bei Patienten mit Vorhofflimmern. In der Sekundärprävention ischämischer Schlaganfälle zeigte es sich dann jedoch als besonders wirksam — bei gleichzeitig geringem Blutungsrisiko, was in diesem Indikationsgebiet einen wesentlichen Vorteil darstellt.

Der Markt ist kein Nischenmarkt. Schlaganfälle gehören zu den zweithäufigsten Todesursachen in Europa, was das kommerzielle Potenzial eines effektiven Präventionsmittels erheblich macht. Kein Wunder, dass Bayer auf diesen Kandidaten große Hoffnungen setzt.

Rückenwind aus USA und China

Europa ist nicht der einzige Schauplatz. Die US-Arzneimittelbehörde FDA und die chinesische Zulassungsbehörde haben dem Leverkusener Konzern bereits beschleunigte Zulassungsverfahren eingeräumt — ein Signal, das Regulierer in der Substanz überzeugt sehen.

Für Bayer wäre ein erfolgreicher Markteinritt mit Asundexian strategisch bedeutsam. Der Konzern sucht händeringend nach umsatzstarken Produkten, um die Belastungen aus der Glyphosat-Litigation und den schwieriger gewordenen Agrarchemie-Märkten auszugleichen. Ein Blockbuster im Pharma-Portfolio käme zur richtigen Zeit.

Das EMA-Verfahren läuft nun an — eine abschließende Entscheidung ist realistischerweise in zwölf bis achtzehn Monaten zu erwarten. Die parallelen Verfahren in den USA und China dürften früher Klarheit bringen und könnten das Momentum für den europäischen Prozess mitbestimmen.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.