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Symbolbild, KI-generiert

Bayer Aktie: Doppelter Erfolg in Asien

Bayer erhält in Japan Zulassungen für ein neues MRT-Kontrastmittel und eine höher dosierte Variante des Augenmedikaments Eylea. Diese Erfolge treiben den zuvor schwächelnden Aktienkurs an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erstzulassung für MRT-Kontrastmittel Ambelvist in Japan
  • Genehmigung für höher dosiertes Augenmedikament Eylea 8 mg
  • Aktienkurs steigt um über drei Prozent
  • Anträge für globale Zulassungen bereits eingereicht

Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer meldet wichtige Fortschritte aus Fernost. Gleich zwei neue Zulassungen auf dem japanischen Markt stärken die Wettbewerbsposition des Unternehmens in der Radiologie und der Augenheilkunde. Diese operativen Erfolge liefern dem zuletzt schwächelnden Kursverlauf einen willkommenen positiven Impuls.

Radiologie und Augenheilkunde gestärkt

Im Zentrum der asiatischen Erfolge steht das neue MRT-Kontrastmittel Ambelvist. Das japanische Gesundheitsministerium erteilte hierfür die weltweit erste Zulassung. Der medizinische Vorteil liegt in der Zusammensetzung, da das Präparat 60 Prozent weniger Gadolinium als herkömmliche Mittel benötigt.

Parallel dazu sicherte sich der Konzern die Genehmigung für die höher dosierte Variante des Augenmedikaments Eylea (8 mg) zur Behandlung von Makulaödemen. Studiendaten belegen, dass Patienten damit deutlich weniger Injektionen benötigen. Über 60 Prozent der Studienteilnehmer erreichten ein Injektionsintervall von mindestens vier Monaten, was die Behandlung im Alltag erheblich erleichtert und einen klaren Wettbewerbsvorteil darstellt.

Positiver Impuls für den Kurs

Wie entscheidend solche belastbaren klinischen Daten für Pharmaunternehmen sind, zeigt ein Blick auf das Branchenumfeld. Während Bayer regulatorische Hürden nimmt, musste der Konkurrent Roche kürzlich die Entwicklung eines Hoffnungsträgers im Bereich der Muskelerkrankungen wegen verfehlter Studienziele einstellen.

Am Aktienmarkt werden die Leverkusener Fortschritte honoriert. Das Papier kletterte heute um 3,29 Prozent auf 38,89 Euro. Diese Gegenbewegung kommt zur rechten Zeit, nachdem der Titel auf Sicht von 30 Tagen rund zehn Prozent an Wert verloren hatte und mit einem RSI-Wert von 16,5 als technisch stark überverkauft galt.

Der globale Rollout der neu zugelassenen Präparate rückt nun in den Fokus. Bayer hat bereits entsprechende Anträge für Ambelvist in den Kernmärkten USA, der Europäischen Union und China eingereicht. Die anstehenden Entscheidungen dieser Aufsichtsbehörden in den kommenden Monaten definieren das weitere Umsatzpotenzial der Pharma-Sparte auf internationaler Ebene.

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