Die Bayer-Tochter AskBio hat am Donnerstag fünf Präsentationen zu Technologien für die AAV-Herstellung auf dem ESGCT-Kongress angekündigt. Die Veranstaltung findet vom 27. bis 30. Oktober 2026 in Hamburg statt. Nach Angaben des Unternehmens sollen dort die Herstellungstechnologien im Mittelpunkt der Beiträge stehen.
Fortschritte in weiteren Forschungsprogrammen
Auch die Bayer-Tochter Vividion Therapeutics meldete einen Schritt in der klinischen Entwicklung. Sie berichtete am 15. Oktober über die Behandlung des ersten Patienten in einer globalen Phase-II-Studie. Untersucht wird der WRN-Inhibitor VVD-214 in Kombination mit Pembrolizumab als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem MSI-H- oder dMMR-Darmkrebs. Geplant ist die Aufnahme von rund 140 Patienten in etwa 21 Ländern.
Bei Darolutamid meldete Bayer in der veröffentlichten Zwischenauswertung der Phase-III-Studie DASL-HiCaP eine Risikosenkung um 58 Prozent gegenüber Placebo. Der kombinierte primäre Endpunkt erfasst Metastasen oder Tod bei Prostatakrebspatienten mit hohem Rückfallrisiko. Untersucht wurde Darolutamid zusätzlich zu Androgendeprivationstherapie und Strahlentherapie.
Die veröffentlichten Subgruppenanalysen der Phase-III-Studie FIND-CKD betreffen dagegen Finerenon bei chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes. Nach Angaben von Bayer zeigten sich gegenüber Placebo konsistente Effekte auf die Eiweißausscheidung im Urin und den Rückgang der Nierenfunktion.
Datierte Analystenurteile vor den Geschäftszahlen
JPMorgan bestätigte Medienberichten zufolge am 16. Oktober die Einstufung „Overweight“ für Bayer mit einem Kursziel von 61 Euro. UBS hatte am 15. Oktober ihr Votum „Buy“ und das Kursziel von 62 Euro beibehalten. Beide Einschätzungen erfolgten vor den Quartalszahlen.
Bayer veröffentlicht die Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 am 3. November um 07:30 Uhr MEZ. Für denselben Tag ist um 14:00 Uhr MEZ eine Investoren-Videokonferenz angesetzt.
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