Bayer öffnet die Bücher für das erste Quartal 2026. Nach einem Milliardenverlust zum Jahresende 2025 steht CEO Bill Anderson unter Druck. Die Börse verlangt sichtbare Erfolge beim Konzernumbau.
Das vierte Quartal endete bitter. Bayer verbuchte einen Verlust von 3,82 Euro je Aktie. Parallel dazu sank der Umsatz auf 11,44 Milliarden Euro.
Für das laufende Jahr erwarten Analysten nun die Wende. Der Konsens rechnet mit einem Jahresgewinn von 4,25 Euro je Aktie. Die heute präsentierten Zahlen müssen zeigen, ob dieses Ziel realistisch bleibt. Im Zentrum stehen dabei die Margen in den Kernsparten Crop Science und Pharmaceuticals. Das Ziel: mehr Profitabilität durch harte Sparprogramme.
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Aktie sucht nach Richtung
An der Börse kühlte die Stimmung zuletzt ab. Die Aktie schloss am Montag bei 37,05 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen verlor das Papier rund neun Prozent an Wert. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 49,17 Euro aus dem Februar wächst damit weiter.
Dennoch steht auf Jahressicht ein sattes Plus. Gegenüber dem Vorjahr notiert der Kurs knapp 55 Prozent höher. Ein technisches Detail fällt auf. Der RSI-Wert von 76,7 signalisiert aktuell eine überkaufte Marktsituation.
Management am Zug
Das Management ordnet die Ergebnisse am Vormittag ein. Um 10:00 Uhr stellen sich Bill Anderson und Finanzvorstand Wolfgang Nickl den Fragen der Presse. Anleger achten dabei besonders auf Details zu den laufenden Sparprogrammen. Liefert der Vorstand hier keine überzeugenden Argumente, drohen kurzfristig weitere Kursrücksetzer.
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