Baxter International hat die Märkte mit einem schwachen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 verschreckt. Trotz eines soliden Umsatzwachstums im vierten Quartal 2025 schickte die deutlich unter den Erwartungen liegende Gewinnprognose die Aktie auf Talfahrt. Kann die geplante Umstrukturierung des Konzerns das Vertrauen der Anleger zeitnah zurückgewinnen?
Gewinnziel deutlich verfehlt
Im vierten Quartal 2025 stiegen die globalen Umsätze zwar um acht Prozent auf rund 3,0 Milliarden US-Dollar, doch das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) blieb mit 0,44 US-Dollar hinter den Analystenschätzungen von 0,54 US-Dollar zurück. Verantwortlich für diesen Rückgang waren vor allem Margendruck, ein ungünstiger Produktmix sowie eine gestiegene Steuerquote.
Der eigentliche Auslöser für den massiven Kursrutsch war jedoch der Ausblick auf 2026. Das Management prognostiziert ein bereinigtes EPS in einer Spanne von nur 1,85 bis 2,05 US-Dollar. Damit liegt Baxter signifikant unter dem bisherigen Wall-Street-Konsens von 2,25 US-Dollar. Auch beim Umsatz zeigt sich das Unternehmen vorsichtig und rechnet lediglich mit einer Stagnation oder einem minimalen Plus von bis zu einem Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Baxter?
Kurssturz und Analysten-Reaktionen
Die Enttäuschung über die künftige Ertragsstärke löste eine Verkaufswelle aus. Am 12. Februar brach die Aktie im Tageshandel um mehr als 15 Prozent ein und notiert seitdem nahe ihrem 52-Wochen-Tief. In der Folge korrigierten zahlreiche Analysten ihre Erwartungen nach unten.
Vor zwei Tagen senkte Goldman Sachs das Kursziel von 21,00 auf 17,00 US-Dollar bei einer neutralen Einstufung. Barclays reduzierte das Ziel bereits am vergangenen Freitag von 30,00 auf 25,00 US-Dollar, hält aber an der Bewertung „Overweight“ fest. Der Marktkonsens für das Papier liegt derzeit bei „Halten“, wobei die Kursziele in einer breiten Spanne zwischen 15,00 und 25,00 US-Dollar schwanken.
Fokus auf neues Betriebsmodell
Um der operativen Schwäche entgegenzuwirken, forciert Baxter den Übergang zu einem vereinfachten Betriebsmodell. Laut CEO Andrew Hider soll diese Struktur die Verantwortlichkeiten schärfen und die Effizienz steigern. Das Hauptaugenmerk liegt nun darauf, durch diese interne Neuaufstellung die Profitabilität in einem stagnierenden Marktumfeld zu stabilisieren. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen müssen, ob die Kosteneinsparungen ausreichen, um das EPS-Ziel am oberen Ende der neuen Prognosespanne zu erreichen.
Baxter-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Baxter-Analyse vom 19. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Baxter-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Baxter-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Baxter: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
