Startseite » Earnings » Baxter Aktie: Trüber Ausblick!

Baxter Aktie: Trüber Ausblick!

Baxter International enttäuscht mit deutlich niedrigerer Gewinnprognose für 2026, was zu einem massiven Aktienverfall und Analystenkorrekturen führt. Das Unternehmen setzt auf ein neues Betriebsmodell.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinnprognose für 2026 deutlich unter Analystenerwartungen
  • Aktie verliert über 15 Prozent nach Veröffentlichung
  • Goldman Sachs und Barclays senken Kursziele
  • Neues Betriebsmodell soll Profitabilität stabilisieren

Baxter International hat die Märkte mit einem schwachen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 verschreckt. Trotz eines soliden Umsatzwachstums im vierten Quartal 2025 schickte die deutlich unter den Erwartungen liegende Gewinnprognose die Aktie auf Talfahrt. Kann die geplante Umstrukturierung des Konzerns das Vertrauen der Anleger zeitnah zurückgewinnen?

Gewinnziel deutlich verfehlt

Im vierten Quartal 2025 stiegen die globalen Umsätze zwar um acht Prozent auf rund 3,0 Milliarden US-Dollar, doch das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) blieb mit 0,44 US-Dollar hinter den Analystenschätzungen von 0,54 US-Dollar zurück. Verantwortlich für diesen Rückgang waren vor allem Margendruck, ein ungünstiger Produktmix sowie eine gestiegene Steuerquote.

Der eigentliche Auslöser für den massiven Kursrutsch war jedoch der Ausblick auf 2026. Das Management prognostiziert ein bereinigtes EPS in einer Spanne von nur 1,85 bis 2,05 US-Dollar. Damit liegt Baxter signifikant unter dem bisherigen Wall-Street-Konsens von 2,25 US-Dollar. Auch beim Umsatz zeigt sich das Unternehmen vorsichtig und rechnet lediglich mit einer Stagnation oder einem minimalen Plus von bis zu einem Prozent.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Baxter?

Kurssturz und Analysten-Reaktionen

Die Enttäuschung über die künftige Ertragsstärke löste eine Verkaufswelle aus. Am 12. Februar brach die Aktie im Tageshandel um mehr als 15 Prozent ein und notiert seitdem nahe ihrem 52-Wochen-Tief. In der Folge korrigierten zahlreiche Analysten ihre Erwartungen nach unten.

Vor zwei Tagen senkte Goldman Sachs das Kursziel von 21,00 auf 17,00 US-Dollar bei einer neutralen Einstufung. Barclays reduzierte das Ziel bereits am vergangenen Freitag von 30,00 auf 25,00 US-Dollar, hält aber an der Bewertung „Overweight“ fest. Der Marktkonsens für das Papier liegt derzeit bei „Halten“, wobei die Kursziele in einer breiten Spanne zwischen 15,00 und 25,00 US-Dollar schwanken.

Fokus auf neues Betriebsmodell

Um der operativen Schwäche entgegenzuwirken, forciert Baxter den Übergang zu einem vereinfachten Betriebsmodell. Laut CEO Andrew Hider soll diese Struktur die Verantwortlichkeiten schärfen und die Effizienz steigern. Das Hauptaugenmerk liegt nun darauf, durch diese interne Neuaufstellung die Profitabilität in einem stagnierenden Marktumfeld zu stabilisieren. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen müssen, ob die Kosteneinsparungen ausreichen, um das EPS-Ziel am oberen Ende der neuen Prognosespanne zu erreichen.

Anzeige

Baxter-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Baxter-Analyse vom 19. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Baxter-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Baxter-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Baxter: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Baxter

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

Weitere Nachrichten zu Baxter