232 Millionen Euro Nettogewinn im ersten Quartal — und eine Milliarden-Akquisition in der Pipeline. Die Bawag PSK hat einen starken Start ins Jahr 2026 hingelegt und zeigt, dass sie beides stemmen will: solides Wachstum und eine der größten Zukäufe in ihrer Geschichte.
Zahlen, die überzeugen
Die Eigenkapitalrendite auf das materielle Eigenkapital lag bei 27,6 Prozent — weit über dem eigenen Ziel von 20 Prozent. Das allein ist bemerkenswert. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 32,5 Prozent, nach 37,0 Prozent im Vorjahresquartal. Die Kernerträge wuchsen um 8,2 Prozent auf 578,9 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie erreichte 3,00 Euro.
Kein Wunder, dass die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten rund 69 Prozent zulegte und mit 152,60 Euro nahe ihrem 52-Wochen-Hoch notiert.
Die irische Wette
Das Herzstück der Strategie ist die geplante Übernahme der irischen Permanent TSB. Am 14. April 2026 stimmte die Bawag einem empfohlenen Barangebot zu. Die Transaktion bewertet PTSB mit rund 1,619 Milliarden Euro. Finanziert werden soll der Deal vollständig aus eigenen Mitteln — einbehaltene Gewinne und bestehende Barmittel.
Die harte Kernkapitalquote liegt bei 15,0 Prozent. Das ergibt rund 650 Millionen Euro Überschusskapital über dem angestrebten Ziel von 12,5 Prozent — genug Puffer für den Zukauf.
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Nach drei Jahren erwartet die Bank eine Ergebnissteigerung je Aktie von über 20 Prozent durch die Akquisition.
Dividende und Jahresziel
Die Hauptversammlung genehmigte am 22. April 2026 eine Dividende von 6,25 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025. Die Bank hatte im Zuge der PTSB-Finanzierung eine vorübergehende Anpassung ihrer Ausschüttungspolitik angekündigt.
Für 2026 hält die Bawag Group am Ziel eines Nettogewinns von über 960 Millionen Euro fest. Mittelfristziele will das Management zum Jahresende aktualisieren — sobald Aktionäre und Aufsichtsbehörden die PTSB-Übernahme abgesegnet haben.
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