Bavarian Nordic füllt die Auftragsbücher weiter auf. Ein neuer Regierungsauftrag für den Impfstoff MVA-BN spült hunderte Millionen in die Kasse. Das Unternehmen festigt damit seine Rolle in der globalen Pandemievorsorge.
Regierungsauftrag stützt Auftragsbuch
Der neue Vertrag hat ein Volumen von 700 Millionen Dänischen Kronen (DKK). Ein namentlich nicht genannter Staat sichert sich damit Impfdosen gegen Pocken und Mpox. Die Auslieferung ist für die Jahre 2026 und 2027 geplant. Den Großteil des Umsatzes aus diesem Geschäft erwartet das Management für das kommende Jahr.
CEO Paul Chaplin sieht den Impfstoff als zentralen Baustein für nationale Notfallvorräte. Insgesamt summieren sich die Vorsorge-Verträge für 2026 damit auf rund 2,2 Milliarden DKK. Trotz des neuen Abschlusses hält der Vorstand an seiner bisherigen Prognose fest.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Bavarian Nordic weiterhin mit einem Umsatz zwischen 5,5 und 5,7 Milliarden DKK. Die operative Marge (EBITDA) soll bei etwa 28 Prozent liegen.
Rückkaufprogramm als Stütze
Parallel zum operativen Geschäft kauft das Unternehmen eigene Anteile zurück. Bis Mitte Juli 2026 sollen bis zu 150 Millionen DKK in dieses Programm fließen.
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Bisher investierte der Konzern rund 9 Millionen DKK für gut 50.000 Aktien. Bavarian Nordic hält damit aktuell rund 3,5 Prozent des eigenen Grundkapitals.
An der Börse reagiert das Papier verhalten auf die Neuigkeiten. Die Aktie notiert bei 24,02 Euro und legt damit moderat um 0,67 Prozent zu. In den vergangenen 30 Tagen verlor der Titel rund zehn Prozent an Wert. Damit notiert der Kurs weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 32,55 Euro aus dem vergangenen Oktober.
Mit der bestätigten Prognose und dem stetigen Fluss an Regierungsaufträgen versucht Bavarian Nordic, die Marktposition zu festigen. Das laufende Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs zusätzlich stützen.
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