Basilea Pharmaceutica hat das vergangene Geschäftsjahr erfolgreicher abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Mit zweistelligen Wachstumsraten beim Umsatz und einer deutlichen Stärkung der Liquidität festigt das Unternehmen seine Transformation zum profitablen Biopharma-Akteur. Doch kann die wachsende kommerzielle Präsenz die geplanten Investitionen in die klinische Pipeline dauerhaft finanzieren?
Umsatztreiber Cresemba und Zevtera
Vor allem die Kernprodukte Cresemba und Zevtera erwiesen sich im Jahr 2025 als verlässliche Ertragsbringer. Mit einem Beitrag von 194,4 Millionen CHF trieben sie den Gesamtumsatz um 11,4 Prozent auf 232,4 Millionen CHF. Besonders die starke Nachfrage nach dem Antimykotikum Cresemba in den Schlüsselmärkten sorgte für ein Plus bei den Lizenzeinnahmen von über 15 Prozent.
Unter dem Strich erwirtschaftete Basilea einen operativen Gewinn von 51,5 Millionen CHF sowie einen Nettogewinn von 40,2 Millionen CHF. Parallel dazu verbesserte sich die finanzielle Stabilität: Die Zahlungsmittel stiegen um 30 Prozent auf 162,3 Millionen CHF, während sich die Nettoliquidität im Vergleich zum Vorjahr auf 86,9 Millionen CHF verdreifachte. Gleichzeitig reduzierte das Management die ausstehende Wandelanleihe auf 76 Millionen CHF.
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Fokus auf klinische Meilensteine
Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert die Unternehmensführung eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Der operative Gewinn soll um etwa 20 Prozent steigen, bei einem erwarteten Umsatzplus von rund 10 Prozent. Ein Teil dieser Gewinne fließt direkt zurück in die Forschung: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) werden voraussichtlich um 20 Prozent erhöht, um die Phase-3-Programme für die Wirkstoffe Fosmanogepix und Ceftibuten-Ledaborbactam voranzutreiben.
Zusätzlichen finanziellen Spielraum bieten nicht-verwässernde Förderungen durch Organisationen wie BARDA und CARB-X, die potenzielle Mittel von bis zu 330 Millionen USD bereitstellen könnten. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, bis zum Jahr 2030 über vier kommerziell verfügbare Produkte zu verfügen.
Der nächste operative Fokus liegt auf der US-Markteinführung des Antibiotikums Zevtera, für das ab dem zweiten Quartal 2026 eine steigende Marktakzeptanz erwartet wird. Ein entscheidender Meilenstein für die Pipeline folgt Anfang 2028 mit dem geplanten Daten-Readout der Phase-3-Studie für Fosmanogepix.
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