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Symbolbild, KI-generiert

BASF: Kapazitäten für Kunststoffadditive in Lampert­heim und Pontecchio

Der Chemiekonzern erweitert die Produktion von Kunststoffadditiven in Deutschland und Italien, um die starke Nachfrage nach Agrarfolien in China und Südostasien zu bedienen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kapazitätsausbau für UV-Schutzmittel in zwei Werken
  • Fokus auf wachsenden Agrarmarkt in Asien
  • Aktienkurs nahe am 52-Wochen-Hoch
  • Quartalszahlen Ende April erwartet

BASF investiert in Europa — und schaut dabei vor allem nach Asien. Der Chemiekonzern erweitert seine Produktionskapazitäten für Lichtschutzmittel an zwei Standorten und richtet das Wachstum gezielt auf den boomenden Agrarmarkt in China, Vietnam und Thailand aus.

Lampertheim und Pontecchio Marconi im Fokus

Die Erweiterungen betreffen die Werke in Lampertheim und im italienischen Pontecchio Marconi. Dort produziert BASF Lichtschutzmittel der Marken HALS und NOR-HALS. Diese Additive schützen Kunststoffe vor UV-Strahlung und Witterung — und verlängern so die Lebensdauer von Materialien wie Agrarfolien.

Genau das ist der Kern der Strategie. Der chinesische Markt für Plastikkulturfolien ist weltweit der größte. BASF sieht dort ebenso wie in Vietnam und Thailand erhebliches Wachstumspotenzial.

Parallel präsentiert der Konzern auf der CHINAPLAS in Shanghai neue Materiallösungen. Die Messe läuft noch bis zum 24. April. Gezeigt werden unter anderem eine PFAS-freie Nanomembran für Textilien sowie bio-basierte Thermoplastika mit 20 Prozent nachwachsenden Rohstoffen.

Aktie knapp unter Jahreshoch

An der Börse spiegelt sich die positive Grundstimmung wider. Die Aktie notiert bei rund 53,45 Euro — ein Plus von gut einem Prozent auf Tagesbasis und knapp 20 Prozent seit Jahresbeginn. Das 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro liegt nur rund zwei Prozent entfernt.

Ein Ausbruchsversuch Mitte April scheiterte an einer Widerstandszone zwischen 54,95 und 55,05 Euro. Ob der nächste Anlauf gelingt, hängt auch vom Nachrichtenfluss der kommenden Tage ab.

Quartalszahlen am 30. April

Am 30. April veröffentlicht BASF das Ergebnis für das erste Quartal 2026. Analysten warten auf Hinweise, ob die im März beobachteten Preissteigerungen die Margen bereits verbessert haben.

Ein Risikofaktor bleibt der Kostendruck bei Rohstoffen. Die Schließung der Straße von Hormus hat die Preise für chemische Vorprodukte wie Butadien erhöht. Wie stark das die Quartalsmarge belastet, zeigt sich in neun Tagen.

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