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Symbolbild, KI-generiert

BASF Aktie: Zahltag naht!

BASF baut sein Agrargeschäft mit einer 40-Millionen-Investition aus, während der Aktienkurs vor den Quartalszahlen und der Hauptversammlung am 30. April in Warteposition verharrt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 40 Millionen Euro für Ausbau des Saatgut-Standorts
  • Investition in klimaresistente Gemüsesorten
  • Vollständige Versorgung mit grünem Strom geplant
  • Aktie vor Quartalszahlen und Hauptversammlung

Kurz vor dem nächsten großen Termin investiert BASF in seine Zukunft — und der Markt schaut genau hin. Am 30. April legt der Konzern die Quartalszahlen vor und hält gleichzeitig seine Hauptversammlung ab. Bis dahin bleibt die Aktie im Wartemodus.

40 Millionen Euro für Saatgut

Die eigentliche Meldung vom Freitag ist eine strategische Weichenstellung im Agrargeschäft. BASF steckt rund 40 Millionen Euro in den Ausbau seines Standorts Nunhem in den Niederlanden — dem Herzstück der Sparte Agricultural Solutions. Die bestehende Anlage wächst um 6.000 auf künftig rund 26.000 Quadratmeter. Dort wird Gemüsesaatgut gereinigt, aufbereitet und für den weltweiten Versand vorbereitet.

Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 geplant, die Fertigstellung für Ende 2028. Das Portfolio umfasst rund 1.200 Sorten aus 20 Kulturen — darunter Tomaten, Zwiebeln und Karotten, die speziell für Hitze, Trockenheit und steigenden Krankheitsdruck gezüchtet werden.

Grüner Strom inklusive

Neben der schieren Größe setzt BASF auf Effizienz. Die neuen Anlagen sollen nach Fertigstellung vollständig mit erneuerbarem Strom betrieben werden — ein Schritt, der die Emissionsbilanz des Standorts verbessert und zu den konzernweiten Klimazielen passt. Moderne Aufbereitungstechnologien sollen außerdem sicherstellen, dass die Qualitätsstandards auch bei höheren Volumina nicht leiden.

Starkes Jahr, schwacher Freitag

Kursrelevant war die Investitionsmeldung am Freitag nicht. Das Papier gab 1,2 Prozent nach und schloss bei 52,77 Euro. Auf Jahressicht ist das Bild ein anderes: Seit Januar hat die Aktie fast 18 Prozent zugelegt und notiert damit deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt bei rund 45,60 Euro.

Der eigentliche Kurstreiber wartet am 30. April. Neben den Q1-Zahlen — bei denen der Markt vor allem auf die Margenentwicklung in Europa schaut — stimmt die Hauptversammlung über die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 ab. Beide Ereignisse zusammen dürften die Richtung für den weiteren Jahresverlauf setzen.

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