Der DAX-Konzern aus Ludwigshafen hat heute die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die Ausblicke für 2026 fallen alles andere als euphorisch aus. Die Aktie gibt am Freitag nach, während Anleger die Aussichten des Chemiegiganten verdauen müssen.
Druck auf Preise belastet Ergebnis
Die Zahlen zum abgelaufenen Jahr bestätigen die bereits im Januar veröffentlichten Eckdaten: Der Umsatz schrumpfte um knapp drei Prozent auf 59,7 Milliarden Euro. Zwar konnte BASF mengenmäßig leicht zulegen, doch niedrigere Verkaufspreise und ungünstige Währungseffekte machten den Vorteil zunichte. Besonders schmerzhaft: Das bereinigte EBITDA brach um 9,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro ein.
Unter dem Strich verbesserte sich der Gewinn zwar von 1,3 Milliarden auf 1,6 Milliarden Euro – allerdings nur dank eines Sondereffekts. Der Verkauf des Bautenanstrichmittelgeschäfts an den US-Konzern Sherwin-Williams spülte zusätzliches Geld in die Kasse. Operative Stärke sieht anders aus.
Vorsichtige Prognose für 2026
Für das laufende Jahr zeigt sich der Vorstand zurückhaltend: Das bereinigte EBITDA soll zwischen 6,2 Milliarden und 7,0 Milliarden Euro liegen. In der Mitte der Spanne entspricht das exakt dem Vorjahreswert – faktisch also eine Stagnation. Analysten hatten mit 6,7 Milliarden Euro kalkuliert und liegen damit ebenfalls in der Bandbreite.
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Beim freien Cashflow peilt BASF 1,5 Milliarden bis 2,3 Milliarden Euro an, nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Hier zeigen sich die Experten etwas optimistischer als der Konzern selbst. Beim operativen Ergebnis rechnen sie bereits mit dem oberen Ende der Prognosespanne.
Dividende bleibt stabil – auf niedrigem Niveau
Aktionäre müssen sich erneut mit der Mindestausschüttung zufriedengeben: 2,25 Euro je Aktie, exakt wie im Vorjahr. Von den höheren Dividenden vergangener Jahre ist BASF noch weit entfernt. Die stabile Ausschüttung dürfte angesichts der schwachen operativen Entwicklung kaum für Begeisterung sorgen.
Die breite Prognosespanne für 2026 zeigt: Der Vorstand traut sich keine klare Richtungsaussage zu. Möglich ist eine leichte Verbesserung genauso wie ein erneuter Rückgang. In einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend niedrigen Preisen bleibt die kurzfristige Perspektive für den Chemiekonzern durchwachsen.
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