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BASF Aktie: Überraschend gute Prognose!

Heute fließen rund 2 Milliarden Euro von BASF an seine Aktionäre — die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 wird ausgezahlt. Das ist der sichtbarste Teil einer Ausschüttungsstrategie, die bis 2028 mindestens 12 Milliarden Euro umfassen soll.

2,25 Euro je Aktie, pünktlich

Die Dividende beträgt 2,25 Euro je Aktie. Anspruchsberechtigt sind alle Anteilseigner, die am 30. April 2026 — dem Tag der Hauptversammlung — BASF-Aktien hielten. Der Ex-Dividenden-Tag war Montag, der 4. Mai. An diesem Tag rutschte die Aktie zunächst um den Ausschüttungsbetrag ab, konnte die Lücke aber weitgehend schließen, bevor sie mit einem Minus von 3,5 Prozent bei 52,85 Euro aus dem Handel ging.

Seitdem hat sich der Kurs stabilisiert. Am Dienstag schloss die Aktie bei 53,65 Euro — knapp zwei Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro. Auf Jahressicht steht ein Plus von rund 27 Prozent zu Buche.

Rückkaufprogramm läuft auf Zielgerade

Parallel zur Dividende treibt BASF sein laufendes Aktienrückkaufprogramm voran. Das Volumen beläuft sich auf bis zu 1,5 Milliarden Euro; gestartet im November 2025, soll es bis Ende Juni 2026 abgeschlossen sein. Bis Anfang Mai wurden bereits rund 19,5 Millionen Aktien zurückgekauft. In der Woche vom 27. April bis 1. Mai ruhte das Programm allerdings vollständig.

Das laufende Programm ist Teil eines größeren Rahmens: Insgesamt plant BASF Rückkäufe von bis zu 4 Milliarden Euro bis Ende 2028 — finanziert unter anderem durch Mittelzuflüsse aus Portfoliomaßnahmen.

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Operative Risiken dämpfen den Ausblick

Die Ausschüttungsstärke kontrastiert mit einem schwierigen Marktumfeld. Ein globales Überangebot belastet die Chemiepreise, die EBITDA-Margen gaben im ersten Quartal 2026 leicht nach. Das Nettoeinkommen stieg dennoch, das Ergebnis je Aktie kletterte von 0,91 auf 1,06 Euro.

Für das Gesamtjahr 2026 hält BASF an seiner Prognose fest: Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro liegen. Den Free Cash Flow erwartet der Konzern bei 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro. Geopolitische Unsicherheiten — insbesondere der Konflikt im Nahen Osten — lassen den Vorstand die Einschätzungen zum globalen Wirtschaftsumfeld vorerst unverändert.

Beim Kostenabbau macht BASF weiter Tempo: Bis Ende 2026 sollen die jährlichen Kosten um rund 2,3 Milliarden Euro sinken. Seit Ende 2023 wurden bereits rund 4.800 Stellen abgebaut — ein struktureller Umbau, der die Ertragsbasis langfristig stärken soll.

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