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Symbolbild, KI-generiert

BASF Aktie: Rückkauf läuft weiter

Der Chemiekonzern setzt parallel auf Aktienrückkäufe und die Vermarktung grüner Technologien, während die Aktie in einer engen Spanne verharrt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 930.000 Aktien in einer Woche zurückgekauft
  • Erster Liefervertrag für grünen Ammoniak abgeschlossen
  • Neuer emissionsarmer Katalysator eingeführt
  • Aktienkurs trotz positiver Meldungen unter Druck

Die BASF vollzieht einen Spagat: Während der Konzern Milliarden in grüne Technologien investiert, kauft er massiv eigene Aktien zurück. Allein in der ersten Dezemberwoche flossen 930.000 Papiere zurück ins Unternehmensportfolio. Gleichzeitig gelang dem Ludwigshafener Chemiegiganten ein wichtiger Durchbruch beim Vertrieb von grünem Ammoniak.

Die wichtigsten Fakten:

  • 930.000 eigene Aktien in der ersten Dezemberwoche zurückgekauft
  • Seit Programmstart am 03. November: 5,5 Millionen Aktien eingesammelt
  • Erster Liefervertrag für grünes Ammoniak mit niederländischem Partner OCI
  • Neuer Low-VOC-Katalysator für Automobilindustrie lanciert
  • Aktie bei 43,28 Euro trotz positiver Meldungen leicht unter Druck

Doppelstrategie mit klarer Botschaft

Die am Montagabend veröffentlichte fünfte Zwischenmeldung zum Rückkaufprogramm zeigt: Das Management demonstriert weiter Vertrauen in die eigene Bewertung. Die volumengewichteten Durchschnittspreise der zurückerworbenen Aktien bewegten sich zwischen 43,21 und 45,52 Euro – exakt dort, wo der Titel derzeit notiert.

Parallel dazu sicherte sich BASF die erste kommerzielle Abnehmervereinbarung für grünen Ammoniak aus Ludwigshafen. Der Deal mit dem niederländischen Düngemittelhersteller OCI markiert den Übergang von der Investitionsphase zur Vermarktung. Die milliardenschweren Aufwendungen für Wasserstoff-Infrastruktur beginnen damit, erste vertriebliche Resultate zu liefern.

Mit der Markteinführung von Lupragen® N 208 stärkte der Konzern zudem das Spezialchemie-Portfolio. Der emissionsarme Polyurethan-Katalysator zielt auf Automobilhersteller und Möbelproduzenten, die strengere Umweltauflagen erfüllen müssen.

Markt wartet auf Impulse

Dass die Aktie am Montag dennoch um knapp ein Prozent nachgab, fügt sich ins Bild der schwankenden Chemiebranche. Das Rückkaufprogramm fungiert als Sicherheitsnetz, kann aber kurzfristige Branchenstimmungen nicht vollständig kompensieren. Mit dem Schluss bei 43,28 Euro bewegt sich der Titel weiterhin in einer engen Bandbreite.

Am Donnerstag, den 11. Dezember, könnten neue Impulse folgen: Um 15:00 Uhr lädt BASF zu einem digitalen Research Press Briefing. Anleger erwarten Einblicke in die Forschungspipeline, die über reine Produktankündigungen hinausgehen.

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