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BASF Aktie: Portfolio-Schnitt!

BASF konzentriert sich auf sein Kerngeschäft, indem es Standorte verkauft und gleichzeitig sein Stammwerk mit einer großen Wärmepumpe modernisiert. Die Aktie zeigt starke Kursgewinne.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verkauf der Produktionsanlagen in Frankfurt Höchst
  • 310 Millionen Euro Förderung für Wärmepumpen-Projekt
  • Aktienkurs mit Plus von über 18 Prozent im Jahr
  • Spannung vor Quartalszahlen am 30. April 2026

BASF baut sein Geschäft konsequent um. Der Chemiekonzern investiert massiv in sein Stammwerk Ludwigshafen. Parallel dazu trennt sich das Management von Randbereichen. Diese Zweigleisigkeit bestimmt aktuell die Strategie.

Rückzug aus Frankfurt

Das Unternehmen strafft sein Portfolio. BASF verkauft seine Produktionsanlagen im Industriepark Frankfurt Höchst. Käufer ist die ProChem InnoTec GmbH. Das Management plant den Abschluss der Transaktion für Ende des ersten Quartals 2027. Im gleichen Schritt reduziert der Konzern seine Beteiligung an Harbour Energy. Der Anteil sinkt von über 41 Prozent auf 35 Prozent. Das Ziel: Fokus auf die Kernbereiche.

Millionen-Förderung für Ludwigshafen

Während Randbereiche schrumpfen, fließt Geld in das Herzstück des Konzerns. BASF installiert in Ludwigshafen einen 95 Tonnen schweren Plattenfallfilmverdampfer. Dieses Bauteil treibt eine der weltweit stärksten industriellen Wärmepumpen an. Die Anlage am Steamcracker soll ab Mitte 2027 jährlich 500.000 Tonnen CO₂-freien Dampf erzeugen. Das Projekt spart 100.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. Die Bundesregierung fördert den Bau mit bis zu 310 Millionen Euro.

Blick auf die Quartalszahlen

Am Aktienmarkt kommt der Kurs profitabel durch das Jahr. Seit Januar verbucht die BASF-Aktie ein Plus von gut 18 Prozent. Gestern schloss das Papier bei 52,90 Euro. Der Kurs notiert damit nur knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro.

Nun blicken Marktbeobachter auf den 30. April 2026. An diesem Tag präsentiert der Konzern seine Zahlen für das erste Quartal. Experten erwarten einen Gewinn je Aktie zwischen 1,05 und 1,09 Euro. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 0,91 Euro.

Der anstehende Quartalsbericht liefert erste Fakten zum milliardenschweren Sparprogramm. Analysten rechnen für das Gesamtjahr 2026 mit einem durchschnittlichen Gewinn von 2,47 Euro je Aktie. Fällt der Bericht am 30. April positiv aus, könnte die Aktie ihr aktuelles Momentum halten.

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