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BASF Aktie: Portfolio-Ausbau

BASF hat den Verkauf seines Geschäfts mit optischen Aufhellern abgeschlossen. Der Schritt dient der Fokussierung auf Kernbereiche in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verkauf an Catexel bereits Ende Februar vollzogen
  • Strategische Fokussierung bei anhaltender Nachfrageschwäche
  • Aktie verliert deutlich und nähert sich 50-Tage-Durchschnitt
  • Stabile Dividende für 2025 und Börsengang-Pläne für Agrarchemie

BASF räumt weiter auf. Mit dem Verkauf des Geschäfts mit optischen Aufhellern setzt der Konzern seinen Portfolio-Umbau konsequent fort – und reagiert damit auf ein Marktumfeld, das kurzfristig keine schnelle Erholung verspricht. Doch was bringt dieser Schritt strategisch wirklich?

Verkauf abgeschlossen – Details bleiben vertraulich

Heute bestätigte BASF den Abschluss der Veräußerung des Geschäfts mit optischen Aufhellern an Catexel. Vollzogen wurde die Transaktion bereits Ende Februar. Über den Kaufpreis und weitere finanzielle Details vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Zum Paket gehört das internationale Geschäft inklusive der Produktionsstätte im schweizerischen Monthey. Rund 80 Beschäftigte wechseln im Zuge des Verkaufs zu Catexel, der Care-Chemicals-Plattform der International Chemical Investors Group (ICIG).

Warum der Schritt jetzt kommt

Der Verkauf passt in eine Phase, in der BASF die eigene Struktur straffen will. Hintergrund ist die anhaltende Nachfrageschwäche in der Branche. Ende Februar hatte der Konzern für 2026 einen vorsichtigen Rahmen gesetzt: Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro liegen.

Parallel treibt BASF Kostensenkungsprogramme voran. Verkäufe von Bereichen, die nicht mehr zum Kern zählen, sollen die Organisation verschlanken und Spielraum für wachstumsstärkere Felder schaffen. Zusätzlich läuft ein Aktienrückkaufprogramm, zu dessen Fortschritt das Unternehmen ebenfalls informierte.

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Börse reagiert verhalten

Am Markt kam die Nachricht in einem ohnehin schwächeren Umfeld an: Die Aktie verliert heute 3,60% auf 46,80 Euro und liegt damit fast punktgenau am 50-Tage-Durchschnitt (46,83 Euro). Der Rücksetzer ordnet sich in eine gemischte Entwicklung ein – auf 30 Tage steht noch ein Plus von 1,83%, auf 12 Monate dagegen ein Minus von 5,65%.

Beim Ausblick bleibt BASF nüchtern: Kurzfristig rechnet das Management nicht mit einer nennenswerten Markterholung. Gleichzeitig laufen strategische Projekte weiter – darunter die Vorbereitung des Agrarchemie-Geschäfts für einen möglichen Börsengang bis Ende 2027. Für das Geschäftsjahr 2025 will der Vorstand außerdem erneut eine stabile Dividende von 2,25 Euro je Aktie vorschlagen.

Der nächste feste Termin im Kalender ist die Hauptversammlung am 30. April 2026 – bis dahin dürfte sich zeigen, wie stark Anleger den Portfolio-Umbau und den vorsichtigen 2026er-Ausblick im Kurs einpreisen.

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