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Symbolbild, KI-generiert

BASF Aktie: KI-Ausverkauf hat auch die Chemie erwischt

Im dritten Quartal 2026 legten Umsatz und EBITDA zu; Evoniks Vorstand wies das verbesserte BASF-Angebot zurück.

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • BASF-Aktie schloss bei 53,98 Euro
  • Umsatz im dritten Quartal: 16,4 Milliarden Euro
  • EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 15 Prozent
  • Evoniks Vorstand lehnte BASF-Angebot ab

BASF hat am Freitag im schwachen deutschen Marktumfeld 2,9% verloren. Laut dpa-AFX belastete der weltweite Ausverkauf bei KI- und Halbleiterwerten den deutschen Aktienmarkt; BASF gehörte zu den schwachen DAX-Chemiewerten. Die Aktie schloss bei 53,98 €.

Auszeichnungen für Anwendungen im Automobilbau

Auf Unternehmensseite standen am Donnerstag Auszeichnungen für Anwendungen im Automobilbau im Mittelpunkt. BASF, Stellantis und L&L Products erhielten nach Angaben von BASF den SPE Automotive Innovation Award in der Kategorie Chassis/Hardware. Ausgezeichnet wurde die Verbundwerkstoff-Tunnelverstärkung des Jeep Grand Cherokee für das Modelljahr 2027.

Eine weitere Auszeichnung ging an BASF, Toyota und Vuteq: Die Unternehmen erhielten den SPE Automotive Innovation Grand Award sowie den Preis in der Kategorie Body Exterior. Dabei würdigte die Jury die thermoplastische Ladefläche des Toyota Tacoma für das Modelljahr 2026.

Geschäftszahlen und offene Transaktionen

BASF hatte vor rund zwei Wochen die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Der Umsatz erreichte im dritten Quartal 2026 einen Wert von 16,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach das einem Anstieg um 14 Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag im selben Berichtszeitraum bei 1,6 Milliarden Euro und damit um 15 Prozent höher. Die Prognoseanhebung begleitete die Veröffentlichung dieser Quartalszahlen.

Beim Verkauf des Palatal-Geschäfts in Chile vereinbarte ALTA Performance Materials mit BASF den Erwerb der Geschäftseinheit. Der Abschluss steht unter üblichen Bedingungen und behördlichen Genehmigungen.

Ein anderes Vorhaben stieß vor gut einer Woche auf Widerstand: Evoniks Vorstand lehnte das nachgebesserte Übernahmeangebot von BASF ab. Zugleich erklärte der Vorstand des Zielunternehmens, nicht in Übernahmegespräche eintreten zu wollen.

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Diskussion zu BASF

Felix Baarz

Felix Baarz arbeitet seit 2016 als Wirtschaftsjournalist und gehört zur Redaktion der YES Investmedia GmbH.Unter seinem Namen erscheinen auf Kapitalmarktexperten seit August 2026 Beiträge zu Analystenstimmen, Quartalszahlen und Übernahmen sowie Marktberichte zu DAX und europäischen Märkten.Quellen dieses Ressorts: Analystenstudien und Researchmitteilungen der Häuser, Quartals- und Geschäftsberichte, Angebotsunterlagen und Pflichtmitteilungen bei Übernahmen, Kurs- und Handelsdaten der Börsenplätze sowie Meldungen der Nachrichtenagenturen.Einordnung: Analystenurteile und Kursziele erscheinen als Aussage der jeweiligen Häuser, nicht als Bewertung der Redaktion. Kurs- und Unternehmensangaben geben den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.