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BASF Aktie: Kaufempfehlung und China-Start

Trotz positiver Analystenstimme und Inbetriebnahme einer Schlüsselanlage in China zeigt die BASF-Aktie keine klare Kursdynamik. Die Marktmeinungen bleiben gespalten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Warburg Research stuft auf 'Buy' mit 53 Euro Ziel
  • Neuer Steamcracker am China-Standort Zhanjiang gestartet
  • Aktie notiert nahezu unverändert trotz positiver Meldungen
  • Bilanzvorlage Ende Februar rückt in den Fokus

Positive Nachrichten dominieren die aktuelle Berichterstattung rund um den Chemieriesen aus Ludwigshafen, doch die Marktreaktion bleibt verhalten. Während eine operative Premiere im wichtigen Wachstumsmarkt China und eine frische Kaufempfehlung die fundamentale Lage stützen, tun sich die Anleger schwer, eine klare Richtung zu finden. Reicht dieser doppelte Impuls aus, um die jüngste Seitwärtsbewegung zu durchbrechen?

  • Analysten-Update: Warburg Research stuft auf „Buy“ hoch und hebt das Ziel auf 53 Euro an.
  • Operativer Erfolg: Neuer Steamcracker am Verbundstandort Zhanjiang in Betrieb genommen.
  • ESG-Rating: Auszeichnung mit „A“-Status für Klimaschutz durch CDP.

Operative Meilensteine und Analystenlob

Der Chemiekonzern meldet einen bedeutenden Fortschritt seiner Asien-Strategie. Am Verbundstandort Zhanjiang wurde der neue Steamcracker erfolgreich hochgefahren. Dabei setzt das Unternehmen auf eine technische Neuerung: Als weltweit erste Anlage dieser Art werden die Hauptkompressoren vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien statt mit herkömmlichen Dampfturbinen betrieben. Dieser Schritt untermauert die „Net Zero“-Strategie und signalisiert, dass die hohen Investitionen in China nun schrittweise in die Ertragsphase übergehen.

Flankiert wird diese operative Meldung durch eine positive Einschätzung von Warburg Research. Die Analysten erhöhten ihre Einstufung von „Hold“ auf „Buy“ und schraubten das Kursziel deutlich von 43 auf 53 Euro nach oben. Als Begründung führen die Experten abnehmende operative Risiken für das Geschäftsjahr 2026 sowie eine mittlerweile attraktive Bewertung an. Zusätzlich stärkt eine aktuelle Auszeichnung der Non-Profit-Organisation CDP, die BASF den „A“-Status in den Kategorien Klima- und Waldschutz verlieh, das Profil bei nachhaltig orientierten Investoren.

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Gespaltenes Echo am Markt

Trotz der positiven Nachrichtenlage spiegelt sich dies noch nicht in einer dynamischen Kursbewegung wider. Die Aktie notiert aktuell bei 44,75 Euro und verzeichnet damit eine minimale Veränderung von -0,04 % zum Vortag. Das Papier kämpft weiterhin mit der Marke von 45 Euro und notiert nur knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 44,48 Euro.

Ein Grund für die Zurückhaltung dürfte die uneinheitliche Meinung der Experten sein. Während Warburg zum Einstieg bläst, mahnen andere Häuser zur Vorsicht. Erst vor wenigen Tagen bestätigte die Privatbank Berenberg ihre „Sell“-Empfehlung mit einem Kursziel von lediglich 38 Euro und verwies auf strukturelle Herausforderungen. Auch Morgan Stanley senkte das Ziel kürzlich leicht auf 52 Euro. Das charttechnische Bild bleibt damit angespannt: Zwar hat sich der Kurs vom 52-Wochen-Tief bei 39,76 Euro gelöst, für einen nachhaltigen Aufwärtstrend fehlt jedoch noch der entscheidende Kaufdruck.

Am 27. Februar 2026 wird sich zeigen, ob die fundamentalen Fortschritte auch in der Bilanz sichtbar sind. An diesem Tag präsentiert BASF die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Im Fokus stehen dabei die Dividendenpolitik – der Konsens erwartet etwa 2,25 Euro je Aktie – sowie erste Effizienznachweise der neuen Anlagen in China.

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