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BASF Aktie: JPMorgan schockt

JPMorgan stuft BASF als überbewertet ein und senkt das Kursziel auf 36 Euro. Ein Betriebsunfall in Ludwigshafen belastet die Stimmung zusätzlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursziel von JPMorgan sinkt auf 36 Euro
  • Einstufung als Underweight bleibt bestehen
  • Betriebsunfall am Stammwerk Ludwigshafen
  • Vorläufiger Umsatz 2025 bei 59,7 Mrd. Euro

JPMorgan stellt ein hartes Urteil: BASF sei einer der teuersten Werte im Chemiesektor – und die Fundamentaldaten rechtfertigen das nicht. Das Kursziel sinkt auf 36 Euro, die Einstufung bleibt bei „Underweight“. Zeitgleich belastet ein Betriebsunfall am Stammwerk Ludwigshafen die Stimmung.

Die wichtigsten Fakten:
– JPMorgan senkt Kursziel von 40 auf 36 Euro
– Einstufung: „Underweight“ bestätigt
– Begründung: Bewertung zu hoch, Fundamentaldaten schwach
– Betriebsunfall in Ludwigshafen zusätzlicher Belastungsfaktor
– Vorläufiger Umsatz 2025: 59,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 61,4 Mrd. Euro)

Abkopplung von der Realität

Analyst Chetan Udeshi begründet die Herabstufung mit einer gefährlichen Diskrepanz: Der Aktienkurs habe sich zuletzt stabil gehalten, während die operative Entwicklung schwächelt. Die Eckdaten für das vierte Quartal 2025 dürften die Gewinnschätzungen für 2026 weiter belasten.

Besonders brisant: BASF wird als einer der teuersten Werte im zyklischen Chemiesektor eingestuft. In einem Umfeld mit gedämpfter Nachfrage und Margendruck eine riskante Position. Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen bereits die Richtung: Der Umsatz fiel auf 59,7 Milliarden Euro, das EBIT erreichte lediglich 1,6 Milliarden Euro.

Operative Belastungen

Der Betriebsunfall am Stammwerk Ludwigshafen kommt zur Unzeit. Details zu Ausmaß und möglichen Produktionsausfällen wurden zunächst nicht bekannt, doch der Markt reagierte nervös auf die Meldung.

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Gleichzeitig treibt der Konzern den internen Umbau voran. Daniel Wussow übernimmt ab April die Leitung der Division Care Chemicals und folgt auf Dr. Mary Kurian, die in den Vorstand berufen wurde. Die Personalie unterstreicht die Neuaufstellung in schwierigem Marktumfeld.

Strategische Weichenstellungen

BASF prüft strategische Optionen für die Tochter trinamiX, die auf Biometrie und mobile Spektroskopie spezialisiert ist. Im Agrargeschäft will der Konzern mit drei neuen Baumwollsorten der Marke Stoneville punkten, ausgestattet mit der Axant Flex-Technologie für höhere Erträge.

Die Herausforderung bleibt: Die Markterwartungen für 2026 müssen stabilisiert werden – während JPMorgan genau daran zweifelt. Bei einem Kurs von 46 Euro notiert die Aktie deutlich über dem neuen Kursziel der US-Bank.

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