Die BASF-Aktie markiert heute ein neues 52-Wochen-Hoch bei 53,05 Euro — getragen von einer breiten Erholung im Chemiesektor, aber auch von handfesten Entwicklungen im eigenen Haus. Gleich mehrere Themen rücken in den Vordergrund: ein technischer Meilenstein bei der Dekarbonisierung, eine nahende Hauptversammlung mit weitreichenden Entscheidungen und ein laufendes Aktienrückkaufprogramm.
Wärmepumpe nimmt Gestalt an
Bereits gestern hatte BASF einen logistischen Kraftakt am Stammwerk Ludwigshafen abgeschlossen. Ein 95 Tonnen schwerer Plattenfallfilmverdampfer — das Herzstück einer industriellen Wärmepumpe am Steamcracker — wurde per Schiff aus Schwedt an der Oder angeliefert und anschließend per Schwertransport auf dem Werksgelände positioniert.
Die Anlage soll ab Mitte 2027 bis zu 500.000 Tonnen CO₂-freien Dampf pro Jahr erzeugen und dabei eine thermische Leistung von rund 50 Megawatt erreichen. Bis zu 98 Prozent der bisher anfallenden Treibhausgasemissionen an diesem Punkt könnten damit entfallen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt über Klimaschutzverträge mit bis zu 310 Millionen Euro.
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Agrarsparte, Dividende, Milliarden-Verkauf
Am 30. April stimmen die Aktionäre auf der Hauptversammlung in Mannheim über die formelle Ausgliederung des Agrargeschäfts ab — ein vorbereitender Schritt für den geplanten Börsengang der Sparte in Frankfurt. Zugleich steht eine Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie zur Abstimmung, eingebettet in ein Ausschüttungsprogramm von mindestens 12 Milliarden Euro zwischen 2025 und 2028.
Zusätzliche Liquidität kommt aus dem Verkauf der Coatings-Sparte an den Finanzinvestor Carlyle, der im zweiten Quartal rund 5,8 Milliarden Euro vor Steuern einbringen soll. Beim laufenden Aktienrückkaufprogramm hatte BASF bis Mitte März bereits 789 Millionen Euro der insgesamt geplanten 1,5 Milliarden Euro investiert.
Belastet wird das Bild allerdings durch den schwachen US-Dollar: Im ersten Quartal könnte der Währungseffekt das operative Ergebnis um bis zu 200 Millionen Euro drücken. Ob das aktuelle Kursniveau — mit einem Plus von fast 19 Prozent seit Jahresanfang deutlich über dem Marktdurchschnitt — durch die Fundamentaldaten gedeckt ist, werden die Quartalszahlen in der kommenden Berichtssaison zeigen müssen.
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