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BASF Aktie: Inspirierende Geschäftszahlen!

BASF stärkt sein Portfolio durch die Akquisition des Biopflanzenschutz-Spezialisten AgBiTech und nimmt einen klimaneutralen Groß-Cracker in China in Betrieb. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Übernahme von US-Biopflanzenschutzspezialist AgBiTech
  • Inbetriebnahme eines klimaneutralen Steamcrackers in China
  • Analyst bestätigt Kaufempfehlung mit 11% Aufwärtspotenzial
  • Aktienrückkäufe und Quartalszahlen als nächste Meilensteine

BASF setzt zum Jahresauftakt gleich zwei strategische Akzente: Der Chemiekonzern übernimmt einen US-Spezialisten für biologischen Pflanzenschutz und nimmt gleichzeitig in China einen der größten Steamcracker weltweit in Betrieb. Die Aktie reagierte prompt – und könnte nun weitere Kursmarken ins Visier nehmen.

Die wichtigsten Fakten:
– Übernahme von AgBiTech stärkt Biolandbau-Portfolio in Nordamerika und Brasilien
– Steamcracker in Zhanjiang produziert 1 Million Tonnen Ethylen jährlich – komplett mit erneuerbaren Energien
– Bernstein Research bestätigt „Outperform“ mit Kursziel 51 Euro (+11% Potenzial)
– Aktie notiert bei 45,82 Euro, charttechnisch über dem 200-Tage-Durchschnitt

AgBiTech-Kauf: Zugang zu Wachstumsmärkten

Mit der Akquisition von AgBiTech sichert sich BASF einen etablierten Player im Bereich biologische Schädlingsbekämpfung. Das US-Unternehmen verfügt über bewährte Technologien für landwirtschaftliche Großkulturen – ein Segment, das angesichts steigender Nachfrage nach nachhaltigen Pflanzenschutzmitteln hohes Wachstumspotenzial verspricht.

Der Deal eröffnet BASF direkten Zugang zu den wichtigsten Absatzmärkten für biologische Lösungen: Brasilien und die USA. Während der Kaufpreis vertraulich bleibt, liegt die strategische Logik auf der Hand. Die Sparte Agricultural Solutions kann damit ihr BioSolutions-Portfolio deutlich ausbauen. Der Abschluss wird für das erste Halbjahr 2026 erwartet.

China-Anlage: Vollständig erneuerbar

Parallel zum US-Deal meldet BASF die operative Inbetriebnahme des Steamcrackers in Zhanjiang. Die Anlage mit einer Jahreskapazität von einer Million Tonnen Ethylen wird vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben – ein Signal, dass der Konzern auch in seinem größten Wachstumsmarkt auf klimafreundliche Produktion setzt.

Der neue Verbundstandort reduziert die Importabhängigkeit für den asiatischen Markt erheblich. Kritische Stimmen verweisen allerdings auf die hohe China-Exponierung des Konzerns. Geopolitische Risiken bleiben damit im Blick, auch wenn die operative Integration zunächst als Erfolg gewertet wird.

Analysten bleiben optimistisch

Bernstein Research bekräftigte am 14. Januar die Kaufempfehlung mit Kursziel 51 Euro. Analyst James Hooper sieht trotz erwarteter Schwäche im ersten Quartal weiteres Aufwärtspotenzial von über 10 Prozent. Seine These: Eine konjunkturelle Erholung in der zweiten Jahreshälfte dürfte die Geschäftsentwicklung stützen.

Zusätzlichen Rückhalt bietet das laufende Aktienrückkaufprogramm. Bis zum 9. Januar hat BASF bereits 9,42 Millionen eigene Aktien zurückgekauft, allein in der ersten Januar-Woche über 768.000 Stück.

Nächste Bewährungsprobe am 27. Februar

Charttechnisch steht die Marke von 46 Euro im Fokus. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg in Richtung des Bernstein-Kursziels ebnen. Am 27. Februar folgt der entscheidende Realitätscheck: Dann legt der Vorstand die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor – samt Ausblick auf 2026.

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