BASF hat heute mit der Nanjing Jiangbei New Area eine Investitionsvereinbarung unterzeichnet. Sie betrifft einen neuen Produktionsstandort für elektronische Materialien in Nanjing. Die Aktie gibt vorbörslich um 0,5% nach und notiert bei 53,16 €.
Auch in den USA hat BASF einen Ausbau vollzogen: Am 27. Oktober nahm das Unternehmen die Erweiterung seiner Produktionskapazität für Alkylpolyglucosid am Standort Cincinnati in Ohio in Betrieb.
Aktienrückkauf und höhere Ergebnisprognose
Gestern meldete BASF weitere Käufe im Rahmen seines Aktienrückkaufprogramms. Vom 26. bis einschließlich 30. Oktober erwarb das Unternehmen insgesamt 355.128 eigene Aktien.
Vor gut einer Woche hob BASF seine Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen im Geschäftsjahr 2026 auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro an. Die bisherige Prognose hatte bei 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro gelegen.
Für das dritte Quartal 2026 meldete BASF einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte in diesem Zeitraum 1,6 Milliarden Euro.
Evonik lehnt Verhandlungen ab
Bei der angestrebten Übernahme von Evonik gab es am Freitag eine Absage an Verhandlungen. Evonik lehnte BASFs auf 24,00 Euro je Evonik-Aktie verbessertes Übernahmeangebot ab und erklärte, nicht in Verhandlungen mit BASF einzutreten. Einen vertraulichen Informationsaustausch ließ Evonik jedoch zu.
Bereits am 28. Oktober hatte BASF-Chef Markus Kamieth laut Reuters das Interesse an Evonik bekräftigt. Zugleich sagte er, BASF werde keinen überhöhten Preis zahlen. Die von Reuters berichtete Offerte bewertete Evonik mit gut 11 Milliarden Euro.
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