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BASF Aktie: Deutsche Bank kassiert die Kaufempfehlung

BASF steigerte Umsatz und EBITDA im dritten Quartal und hob die Jahresprognose an; Evonik lehnt Verhandlungen über ein Übernahmeangebot ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Evonik lehnt Übernahmeverhandlungen ab
  • BASF-Umsatz steigt um 14 Prozent
  • EBITDA legt um 15 Prozent zu
  • Jahresprognose auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro erhöht

BASF hat gestern laut Reuters mit Unverständnis auf Evoniks Absage an Übernahmeverhandlungen reagiert. Evonik erklärte in einer Ad-hoc-Mitteilung, nicht über ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot verhandeln zu wollen. Möglich sei lediglich ein rein informativer und vertraulicher Austausch.

Evonik will sich als eigenständiges Unternehmen weiterentwickeln. Die Ablehnung von Verhandlungen begründete das Unternehmen mit den vorliegenden Informationen. Das von Reuters mit 24,00 Euro je Aktie bezifferte BASF-Angebot nennt Evonik in seiner Ad-hoc-Mitteilung nicht.

BASF-Vorstandschef Markus Kamieth hatte am Mittwoch gegenüber Reuters erklärt, für eine Übernahme keinen überhöhten Preis zahlen zu wollen.

Übernahmerisiken beschäftigen Analysten

Deutsche Bank Research stufte BASF am Montag von „Buy“ auf „Hold“ herab und senkte das Kursziel von 60 auf 53 Euro. Als Gründe nannte das Analysehaus Unsicherheiten rund um die beabsichtigte Evonik-Übernahme sowie Komplexitäts- und Ausführungsrisiken.

Bernstein Research reduzierte am Donnerstag nach den Quartalszahlen das Kursziel von 61 auf 59 Euro. Die Einstufung „Outperform“ blieb unverändert.

Nach einem Bericht von dpa-AFX vom Mittwoch bewerteten mehrere Analysten den Ausblick auf das Schlussquartal trotz des starken dritten Quartals als enttäuschend beziehungsweise unter den Markterwartungen. Dies wurde als möglicher Grund für den Druck auf die BASF-Aktie genannt.

Höhere Ergebnisprognose nach Umsatzanstieg

BASF hatte am Mittwoch für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro gemeldet. Gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach das einem Anstieg um 14 Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen legte um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr 2026 erhöhte BASF die EBITDA-Prognose auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro.

Die Free-Cashflow-Prognose für 2026 blieb bei 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro.

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Diskussion zu BASF

Felix Baarz

Felix Baarz arbeitet seit 2016 als Wirtschaftsjournalist und gehört zur Redaktion der YES Investmedia GmbH.Unter seinem Namen erscheinen auf Kapitalmarktexperten seit August 2026 Beiträge zu Analystenstimmen, Quartalszahlen und Übernahmen sowie Marktberichte zu DAX und europäischen Märkten.Quellen dieses Ressorts: Analystenstudien und Researchmitteilungen der Häuser, Quartals- und Geschäftsberichte, Angebotsunterlagen und Pflichtmitteilungen bei Übernahmen, Kurs- und Handelsdaten der Börsenplätze sowie Meldungen der Nachrichtenagenturen.Einordnung: Analystenurteile und Kursziele erscheinen als Aussage der jeweiligen Häuser, nicht als Bewertung der Redaktion. Kurs- und Unternehmensangaben geben den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder.