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BASF Aktie: Deutsche Bank dreht auf

Die Deutsche Bank stuft BASF auf 'Kaufen' hoch und hebt das Kursziel deutlich an. Analysten sehen den Konzern als potenziellen Gewinner im aktuellen geopolitischen Umfeld.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursziel von 45 auf 55 Euro angehoben
  • Einstufung von 'Halten' auf 'Kaufen' gewechselt
  • BASF als potenzieller Profiteur im Chemiesektor
  • Neubewertung europäischer Chemieaktien

Die Deutsche Bank hat ihren Daumen für BASF nach oben gestreckt – und der Markt quittierte das prompt. Heute legte die Aktie zeitweise um rund 1,2 Prozent auf 47,70 Euro zu. Auslöser ist eine neue Branchenstudie, die den europäischen Chemiesektor unter dem Eindruck des Nahost-Konflikts neu bewertet.

Von „Hold“ auf „Buy“ – und das Kursziel springt um zehn Euro

Analystin Virginie Boucher-Ferte von Deutsche Bank Research hob das Kursziel für BASF von 45 auf 55 Euro an und stufte die Aktie gleichzeitig von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch. Das ist keine kleine Korrektur – sondern eine klare Neupositionierung. Den Schritt begründete sie mit der Erwartung, dass BASF langfristig zu den Gewinnern des geopolitischen Umfelds zählen könnte, auch wenn kurzfristig erhebliche Unsicherheit bleibt.

Die Analystin räumte offen ein, dass sich die genauen Folgen des Nahost-Kriegs für die Chemiebranche derzeit schlicht nicht beziffern lassen. Verschiedene Szenarien seien denkbar – positive wie negative. Selbst bei einer baldigen Beendigung des Konflikts rechnet sie mit anhaltenden Auswirkungen auf den Sektor. Für BASF sieht sie die Chancen dabei überwiegen.

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Umschichtung im Sektor – wer verliert, wer gewinnt

Gleichzeitig zog Boucher-Ferte bei Akzo Nobel, Givaudan und Wacker Chemie ihre Kaufempfehlungen zurück und wechselte dort auf eine neutrale Haltung. Neben BASF sprach sie positive Einschätzungen für Brenntag und Umicore aus. Brenntag legte heute ebenfalls zu, der Kurs stieg um rund 2 Prozent.

Das Muster dahinter ist erkennbar: Die Analystin sortiert den Sektor in Gewinner und Verlierer eines anhaltend unsicheren Marktumfelds – und BASF landet dabei ganz vorne.

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Diskussion zu BASF

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.