Startseite » Chemie » BASF Aktie: Cheniere startet Durasorb-Technologie
Symbolbild, KI-generiert

BASF Aktie: Cheniere startet Durasorb-Technologie

BASF setzt eine neue LNG-Reinigungslösung in Texas ein und erwartet 2026 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Cheniere nimmt BASF-Technologie in Betrieb
  • LNG-Aufbereitung in Texas gestartet
  • BASF hebt EBITDA-Zielspanne für 2026
  • Aktienrückkauf über eine Milliarde Euro

Der US-Energiekonzern Cheniere Energy hat am vergangenen Mittwoch den Einsatz einer spezialisierten Reinigungstechnologie von BASF an seinem Standort in Corpus Christi, Texas, gestartet. Die Inbetriebnahme der sogenannten Durasorb-LNG-MAX-Technologie markiert einen operativen Fortschritt in der Zusammenarbeit beider Unternehmen im Bereich der Erdgasverarbeitung.

Während die Technologie im US-Bundesstaat Texas nun für die Aufbereitung von Flüssigerdgas (LNG) eingesetzt wird, blickt der Chemiekonzern in Ludwigshafen auf ein insgesamt dynamisches Geschäftsjahr.

Operative Erfolge und angehobene Ziele

Die Anwendung in den USA unterstreicht die technologische Positionierung von BASF bei der Bereitstellung von Lösungen für den globalen Energiemarkt. Die Technologie dient dazu, Verunreinigungen effizient aus dem Gasstrom zu entfernen, was für die anschließende Verflüssigung und den Export von Erdgas entscheidend ist.

Solche Spezialanwendungen ergänzen das breite Portfolio des Konzerns, der sich in der ersten Jahreshälfte wirtschaftlich robuster zeigte als ursprünglich erwartet.

Infolge der positiven Entwicklung im zweiten Quartal hatte BASF Mitte Juli die Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Der Vorstand erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen in einer Spanne von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro.

Zuvor lag der Zielwert zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte im zweiten Jahresviertel laut Unternehmensangaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro.

Kapitalmaßnahmen und Portfoliobereinigung

Parallel zur operativen Entwicklung treibt BASF die Rückführung von Kapital an die Aktionäre voran. Anfang August startete die zweite Phase des aktuellen Aktienrückkaufprogramms, das ein Gesamtvolumen von bis zu 1,0 Milliarde Euro umfasst. Diese Maßnahme soll bis Ende April 2027 abgeschlossen sein.

Ergänzt wird die Strategie durch Deinvestitionen in Randbereichen: Bereits im Juni genehmigte die EU-Kommission den Verkauf der Lacke-Sparte an den Finanzinvestor Carlyle. Die Genehmigung erfolgte unter der Auflage, dass Carlyle im Gegenzug das Polysulfid-Geschäft von Nouryon veräußert.

An der Börse zeigte sich das Papier zuletzt volatil. Am vergangenen Freitag gab die Aktie um 2,1 Prozent nach und schloss bei 52,12 Euro. Trotz dieser kurzfristigen Schwankung weist der Wert seit Jahresbeginn eine positive Bilanz auf und konnte in diesem Zeitraum um 17 Prozent zulegen.

Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das Mitte April bei 55,05 Euro markiert wurde, beträgt derzeit minus 5,3 Prozent. Investoren bewerten derzeit vor allem die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung und die Effizienz der laufenden Kapitalmaßnahmen.

Anzeige

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 15. September liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu BASF

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/