Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » BASF Aktie: Analysten warnen!

BASF Aktie: Analysten warnen!

JPMorgan und Deutsche Bank bewerten BASF kritisch wegen schwacher Nachfrage trotz gesunkener Energiepreise. Die Analysten sehen die Gewinnerwartungen als zu optimistisch an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • JPMorgan setzt BASF auf Verkaufsliste
  • Deutsche Bank mit moderater Kritik
  • Schwache Nachfrage trotz Kostenvorteilen
  • Gewinnprognosen könnten korrigiert werden

JPMorgan und die Deutsche Bank setzen den Chemiekonzern auf die Verkaufsliste – und ihre Argumente haben Gewicht. Trotz gefallener Energiepreise bleibt die Nachfrage schwach, die Gewinnerwartungen erscheinen zu optimistisch. Kann sich BASF aus dieser Zwickmühle befreien, oder droht der nächste Kursrutsch?

Skeptiker-Allianz: Zwei Banken, eine Botschaft

Die US-Großbank JPMorgan hält an ihrer kritischen Haltung fest: Analyst Chetan Udeshi bestätigt das „Underweight“-Votum und taxiert die Aktie auf lediglich 40 Euro – fast zehn Prozent unter dem aktuellen Niveau. Seine Begründung trifft den Kern des Problems: Ja, die Energiepreise sind gesunken und entlasten die Produktion. Doch wo bleibt die Nachfrage?

Die Deutsche Bank pflichtet bei, wenn auch etwas moderater. Mit einem Kursziel von 45 Euro und der Einstufung „Hold“ signalisieren die Frankfurter Analysten: Nach der jüngsten Stabilisierung ist die Luft raus. Fair bewertet, mehr nicht.

Die Faktenlage auf einen Blick:

  • JPMorgan: „Underweight“, Kursziel 40 Euro
  • Deutsche Bank: „Hold“, Kursziel 45 Euro
  • Kernproblem: Fehlende Nachfragebelebung trotz niedriger Gaspreise
  • Risiko: Gewinnprognosen für 2026 möglicherweise zu ambitioniert

Gefangen zwischen Kostenvorteil und Absatzschwäche

BASF steckt in einem klassischen Dilemma. Die gesunkenen Gaspreise hätten eigentlich ein Segen sein können – niedrigere Produktionskosten, stabilere Margen, Spielraum für Investitionen. Doch ohne robuste Nachfrage aus Schlüsselindustrien wie Automobil, Bau oder Elektronik verpufft dieser Vorteil weitgehend.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?

Die Analysten fürchten, dass der Markt die Erholungsfantasie überschätzt. Insbesondere für 2026 könnten die Gewinnerwartungen eine Korrektur nach unten erfahren, sollte die weltwirtschaftliche Dynamik weiter nachlassen.

Chartbild: Nervöses Ringen um die 44-Euro-Marke

Technisch betrachtet zeigt die Aktie zwar Stabilisierungsansätze im Bereich um 44 Euro. Doch ein klarer Befreiungsschlag nach oben fehlt. Sollte der Titel die 40-Euro-Schwelle unterschreiten, droht ein erneuter Test der Jahrestiefs – genau dort, wo JPMorgan sein Kursziel ansetzt.

Für Anleger heißt das: Die kommenden Quartalszahlen und weitere Konjunktursignale werden richtungsweisend sein. Wer auf eine schnelle Trendwende hofft, könnte enttäuscht werden. Der Kampf zwischen kurzfristiger technischer Erholung und hartnäckigen fundamentalen Sorgen ist noch lange nicht entschieden.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

BASF Chart