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Symbolbild, KI-generiert

BASF Aktie: 12 Milliarden Euro Dividendenziel bis 2028

BASF erreicht 60-Qubit-Simulation und konkretisiert Dividendenstrategie. Analysten sehen Potenzial trotz überkaufter Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue 60-Qubit-Simulation auf NVIDIA-Supercomputer
  • Klare Dividendenstrategie bis 2028 vorgestellt
  • Freier Cashflow als Fundament der Ausschüttungen
  • Aktie nähert sich 52-Wochen-Hoch

BASF nähert sich dem 52-Wochen-Hoch. Die Aktie notiert bei rund 54,21 Euro — nur knapp unter dem April-Hoch bei 54,70 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs mehr als 21 Prozent zugelegt. Hinter dieser Erholung stehen zwei Themen, die Anleger derzeit beschäftigen: ein Forschungssprung im Quantencomputing und ein konkreter Ausschüttungsplan bis 2028.

60-Qubit-Simulation auf NVIDIA-Supercomputer

BASF betreibt seine Quantencomputing-Initiative seit 2017. Jetzt meldet das Forschungsteam einen messbaren Fortschritt. Auf dem NVIDIA-Supercomputer Eos H100 gelangen erstmals 60-Qubit-Simulationen — zuvor lag die Grenze bei 24 Qubits auf herkömmlichen Grafikprozessoren.

Konkret simuliert das Team NTA-Moleküle, um Prozesse in der Abwasserreinigung zu optimieren. Die Plattform dahinter ist NVIDIA CUDA Quantum. Mehr Qubits bedeuten präzisere Abbildungen chemischer Reaktionen. Langfristig könnte das Effizienzgewinne in Produktion und Entwicklung bringen.

Cashflow als Fundament der Dividende

Das Kernthema für Privatanleger bleibt die Dividende. Nach der Kürzung 2024 hat BASF einen klaren Rahmen gesetzt: Für die Jahre 2025 bis 2028 plant der Konzern eine Gesamtausschüttung von rund 12 Milliarden Euro.

Die Grundlage dafür ist der freie Cashflow. Für 2025 erwartet BASF einen FCF von 1,3 Milliarden Euro. Für 2026 rechnet der Konzern mit einer Spanne zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro. Dieser Anstieg soll sicherstellen, dass die Ausschüttungen ohne Substanzverlust finanzierbar bleiben.

Sektor mit gemischten Signalen

Im Chemiesektor läuft es uneinheitlich. Bayer überraschte zuletzt im Bereich Crop Science positiv. Brenntag hingegen litt unter geopolitischen Spannungen und niedrigeren Absatzpreisen.

BASF zeigt sich davon weitgehend unbeeindruckt. Der RSI liegt bei 70,5 — ein Wert, der auf eine leicht überkaufte Situation hinweist. Der Kurs liegt rund 17 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt. Das spiegelt die Erwartung wider, dass BASF den Balanceakt zwischen Zukunftsinvestitionen und Dividendenstabilität schafft. Die nächste Bewährungsprobe kommt, wenn der Konzern konkrete FCF-Zahlen für 2025 vorlegt.

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