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BASF: 2,25 Euro Dividende für 2025

BASF bündelt Quartalszahlen, Hauptversammlung und Agrarsparten-Abspaltung am Donnerstag. Analysten sehen Wendepunkt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalsergebnis am Donnerstag erwartet
  • Abstimmung über Agrarsparten-Ausgliederung
  • Dividendenvorschlag von 2,25 Euro je Aktie
  • Aktienrückkauf für bis zu vier Milliarden Euro

Ein straffer Zeitplan wartet auf BASF-Aktionäre. Am kommenden Donnerstag bündelt der Chemiekonzern gleich mehrere richtungsweisende Ereignisse. Die Aktie bringt dafür ordentlich Schwung mit. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 21 Prozent auf der Anzeigetafel.

Citigroup sieht den Wendepunkt

Pünktlich zu dieser entscheidenden Woche liefert die Citigroup frischen Rückenwind. Die US-Investmentbank hat ihr Kursziel für das Papier angehoben. Die Analysten erkennen ein Ende der Durststrecke. Sie sprechen von einem lang erwarteten Wendepunkt beim Gewinnwachstum. Trotz eines schwierigen europäischen Marktes stabilisieren sich offenbar die Margen.

Quartalszahlen und Charttechnik

Der Donnerstag beginnt um 7:00 Uhr mit den Ergebnissen für das erste Quartal. Experten achten hier besonders auf die Währungseffekte. Ein schwacher US-Dollar könnte die Umsätze belastet haben. Der Marktkonsens rechnet mit Erlösen zwischen 15,6 und 18,2 Milliarden Euro.

An der Börse herrscht Vorfreude. Mit einem Freitagsschlusskurs von 54,32 Euro notiert die Aktie in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch. Diese Marke liegt bei 54,70 Euro.

Agrarsparte vor der Eigenständigkeit

Ab 10:00 Uhr verlagert sich der Fokus auf die Hauptversammlung in Mannheim. Hier steht die formale Ausgliederung der Sparte Agricultural Solutions zur Abstimmung. Das Management bereitet damit den Weg für einen Börsengang im Jahr 2027. Stimmen die Aktionäre zu, erhält die Einheit schon im Mai einen eigenen Vorstand. Livio Tedeschi soll das Ruder übernehmen.

Neue Strategie für das Kapital

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Kapitalausstattung. Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie vor. Das entspricht exakt dem Vorjahresniveau. Bis 2028 plant BASF eine Gesamtausschüttung von mindestens zwölf Milliarden Euro.

Das Ziel: eine berechenbare Rendite. Dafür bittet das Management am Donnerstag um eine neue Ermächtigung. Der Konzern will eigene Aktien für bis zu vier Milliarden Euro zurückkaufen. Gibt die Hauptversammlung grünes Licht, fließt die Dividende voraussichtlich am 6. Mai auf die Konten der Anleger.

Diskussion zu BASF

Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

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