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Symbolbild, KI-generiert

Barry Callebaut Aktie: Radikaler Schnitt!

Der weltgrößte Schokoladenhersteller korrigiert seine Jahresziele drastisch nach unten, nachdem das Absatzvolumen im ersten Halbjahr um fast 7 Prozent eingebrochen ist.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Absatzvolumen sank um 6,9 Prozent
  • Operatives Ergebnis droht zweistelliger Einbruch
  • Aktie verlor fast ein Fünftel an Wert
  • Hohe Kakaopreise belasten das Geschäft

Der weltgrößte Schokoladenhersteller Barry Callebaut verliert den Halt am Markt. Während die Konsumenten in Europa und Nordamerika weniger zugreifen, korrigiert das Management seine Ziele drastisch nach unten. Das Vertrauen der Investoren ist vorerst dahin.

Absatzvolumen unter Druck

Das Absatzvolumen sank im ersten Halbjahr um 6,9 Prozent. Vor allem das schwache Geschäft in den westlichen Kernmärkten belastet die Bilanz schwer. Zwar verlangsamte sich der Rückgang im zweiten Quartal auf 3,6 Prozent, eine echte Wende ist jedoch nicht in Sicht.

CEO Hein Schumacher spricht von erheblicher struktureller Arbeit. Die Folge: Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr mit einem Absatzrückgang von bis zu drei Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) dürfte im mittleren zweistelligen Prozentbereich einbrechen.

Trügerische Gewinnzahlen

Ein Blick in die Bilanz zeigt ein Plus beim Nettogewinn von über 66 Prozent. Dieser Wert führt jedoch in die Irre. Er resultiert primär aus Sondereffekten bei Steuern und Zinsen. Das operative Kerngeschäft schrumpfte parallel dazu um 4,2 Prozent.

Die Börse reagierte prompt auf die Hiobsbotschaften. Innerhalb einer Woche verlor die Aktie fast 19 Prozent an Wert. Mit einem Kurs von 1.166 Euro notiert das Papier nun weit unter dem 50-Tage-Durchschnitt.

Der hohe Kakaopreis und die Kaufzurückhaltung der Kunden bleiben die größten Risiken. Barry Callebaut muss nun beweisen, dass der Konzernumbau die Kostenbasis schnell genug senkt. Am 16. April lieferte das Management zwar Transparenz, aber kaum Hoffnung auf eine schnelle Erholung.

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