Barrick Mining geht in eine entscheidende Woche. Am 8. Mai folgt die Hauptversammlung, drei Tage später die Quartalszahlen — und der Goldpreis liefert dafür eine außergewöhnliche Kulisse.
Die Aktie schloss zuletzt bei 56,14 CAD. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sie sich mehr als verdoppelt. Kurzfristig zeigt sich ein anderes Bild: In den vergangenen sieben Tagen verlor der Titel gut fünf Prozent. Mit einem RSI von knapp 30 signalisiert die technische Lage eine überverkaufte Zone.
Goldpreis als Rückenwind — mit Tücken
Der Goldpreis kletterte zwischen März 2025 und März 2026 um 47 Prozent auf rund 4.447 Dollar je Unze. Barrick plant für 2026 mit einem Goldpreis von 4.500 Dollar je Unze als Basis. Spot-Gold notiert aktuell darüber. Das schafft Spielraum.
Allerdings steigen auch die Kosten. Die sogenannten All-in Sustaining Costs lagen 2025 bei 1.637 Dollar je Unze — zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2026 erwartet das Management einen weiteren Anstieg auf 1.760 bis 1.950 Dollar. Das erste Quartal gilt intern als das schwächste des Jahres. Produktionszuwächse an den Standorten Loulo-Gounkoto, Goldrush und Pueblo Viejo sollen erst im zweiten Halbjahr greifen.
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Dividende, IPO und ein offener Streit
Die neue Dividendenpolitik sieht vor, 50 Prozent des freien Cashflows auszuschütten. Die Quartalsdividende steigt auf 0,175 Dollar je Aktie — ein Plus von 40 Prozent. Hinzu kommt eine mögliche Sonderzahlung zum Jahresende. Grundlage dafür ist eine starke Ausgangslage: 2025 erwirtschaftete Barrick 3,9 Milliarden Dollar freien Cashflow, fast dreimal so viel wie im Vorjahr.
Das geplante Nordamerika-IPO bleibt ein zentrales Thema. Barrick will ein Vehikel mit dem Nevada Joint Venture, der Fourmile-Entdeckung und der Pueblo-Viejo-Mine an die Börse bringen — bis Ende 2026. Laut RBC-Analyst Josh Wolfson entfallen rund 60 Prozent von Barricks Marktwert allein auf Nevada Gold Mines. Das geplante IPO hängt jedoch in einem Rechtsstreit mit Joint-Venture-Partner Newmont fest, der eine Vertragsverletzung angezeigt hat. CEO Mark Hill, seit Februar 2026 offiziell im Amt, dürfte auf der Hauptversammlung am 8. Mai dazu Stellung nehmen müssen.
Was der Q1-Bericht zeigen muss
Der Analystenkonsens erwartet für 2026 einen Gewinnanstieg von knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 11. Mai liefert Barrick die erste umfassende Bilanz unter neuer Führung. Der Bericht wird zeigen, ob die Margenausweitung durch den hohen Goldpreis die steigenden Kosten tatsächlich überkompensiert — und ob das strategische Umbauprogramm unter Hill Fahrt aufnimmt.
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