Eine prall gefüllte Kasse trifft auf operative Baustellen. Barrick Mining durchläuft derzeit eine komplexe Phase. Der kanadische Bergbaukonzern kämpft mit einem schwächelnden Goldpreis und Projektverzögerungen, während ein neuer Chef vor seiner ersten großen Bewährungsprobe steht. Die Aktie spiegelt diese Gemengelage wider. Aktuell notiert das Papier bei gut 55 Kanadischen Dollar. Damit hat der Titel seit seinem Rekordhoch im Januar rund 23 Prozent an Wert eingebüßt.
Verzögerungen in Pakistan belasten
Der breitere Markt liefert momentan wenig Rückenwind. Gold verbilligte sich zuletzt auf rund 4.575 US-Dollar pro Unze. Geopolitische Spannungen treiben die Energiepreise, was Inflations- und Zinssorgen neu entfacht. Zinslose Edelmetalle verlieren dadurch an Attraktivität.
Hausgemachte Probleme trüben die Stimmung zusätzlich. Barrick drosselt das Tempo beim Kupfer-Gold-Projekt Reko Diq in Pakistan. Wegen steigender Sicherheitsrisiken verlängert das Management die Überprüfung der Anlage bis Mitte 2027. Ursprünglich war der Produktionsstart für Ende 2028 angepeilt.
Die finanziellen Folgen zeichnen sich bereits ab. Der Konzern rechnet mit deutlichen Budgetüberschreitungen. Bislang kalkulierte Barrick für die ersten beiden Projektphasen mit Investitionskosten von bis zu 9,6 Milliarden US-Dollar.
Lichtblick in Sambia
Ein völlig anderes Bild zeigt sich in Sambia. Der milliardenschwere Ausbau der Lumwana-Mine schreitet schneller voran als geplant. Barrick hob die Kupfer-Produktionsziele für 2025 entsprechend an.
Die Erweiterung verdoppelt die Verarbeitungskapazität und verlängert die Lebensdauer der Mine bis ins Jahr 2057. Im Schnitt sollen dort künftig 240.000 Tonnen Kupfer jährlich gefördert werden.
Trotz des jüngsten Kursrückgangs zeigt sich die Wall Street gelassen. Die kanadische Bank CIBC senkte ihr Kursziel zwar leicht auf 63 US-Dollar, rät aber weiterhin zum Kauf. Das aktuelle Niveau biete einen soliden Einstiegspunkt. Auch der Konsens von 15 Analysten rät mehrheitlich zum Kauf der Aktie, mit einem durchschnittlichen Kursziel von knapp 60 US-Dollar.
Das Fundament des Konzerns stützt diese Einschätzung. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Barrick einen freien Cashflow von fast vier Milliarden US-Dollar. Der Vorstand erhöhte daraufhin die Quartalsdividende auf 17,5 US-Cent je Aktie.
Wichtige Termine im Mai
Der Mai bringt nun konkrete Meilensteine für Investoren. Am 8. Mai findet die virtuelle Hauptversammlung statt. Drei Tage später, am 11. Mai, präsentiert der neue CEO Mark Hill seine ersten Quartalszahlen. Analysten erwarten einen kräftigen Gewinnsprung.
Parallel dazu bereitet das Management einen strategischen Schritt vor. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist ein Börsengang des nordamerikanischen Portfolios geplant. Dieser Spin-off bündelt die hochwertigsten Anlagen des Konzerns und könnte die Bewertungsstruktur von Barrick grundlegend verändern.
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