Geopolitische Spannungen zwingen Barrick Mining zu einer Neuausrichtung seiner globalen Strategie. Während das prestigeträchtige Kupferprojekt in Pakistan wegen Sicherheitsbedenken auf Eis liegt, bereitet der Konzern im Hintergrund die Abspaltung seiner nordamerikanischen Goldminen vor. Dieser strategische Schwenk soll die wertvollsten Kernwerte vor den wachsenden internationalen Risiken schützen.
Reko Diq auf der Warteliste
Der Konzern drosselt das Tempo beim Reko-Diq-Projekt in Pakistan erheblich. Die Überprüfungsphase für das gewaltige Kupfer-Gold-Vorkommen wurde ab Juli um zwölf Monate verlängert. Verantwortlich für diesen Schritt ist die eskalierende Sicherheitslage in der Provinz Belutschistan. Der Konflikt unter Beteiligung des Iran und die Schließung der Straße von Hormus stören die Logistik massiv.
Das Management priorisiert nun die operative Sicherheit gegenüber der schnellen Expansion. Das ist ein spürbarer Rückschlag für die langfristige Wachstumsstory, denn Reko Diq sollte mit einer anfänglichen Investition von über 5,6 Milliarden US-Dollar den Aufstieg zu einem führenden Kupferproduzenten sichern.
Rekordpreise stützen die Bilanz
Trotz der Verzögerungen in Südasien hält das Unternehmen an seinen operativen Zielen für das Jahr 2026 fest. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr umfasst folgende Kernmarken:
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- Goldproduktion: 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen
- Kupferproduktion: 190.000 bis 220.000 Tonnen
- Kupfer-Produktionskosten: 3,05 bis 3,35 US-Dollar pro Pfund
- Kupfer-AISC (All-in Sustaining Costs): 3,45 bis 3,75 US-Dollar pro Pfund
Eine starke Stütze für die Bilanz bilden die historisch hohen Edelmetallpreise. Im jüngsten Quartal erzielte das Unternehmen einen realisierten Goldpreis von 4.177 US-Dollar pro Unze – ein deutlicher Sprung im Vergleich zu den 2.657 US-Dollar des Vorjahres. Auch Kupfer legte auf 5,42 US-Dollar pro Pfund zu. Diese Margenausweitung ermöglichte eine Erhöhung der Quartalsdividende auf 0,42 US-Dollar je Aktie sowie Aktienrückkäufe im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Jahr 2025.
Nordamerika-IPO als Schutzschild
Um den Wert der risikoarmen Anlagen zu maximieren, treibt das Management die Pläne für einen Börsengang (IPO) der nordamerikanischen Goldvorkommen voran. Die neue Einheit mit dem vorläufigen Namen „NewCo“ soll unter anderem die Beteiligungen an Nevada Gold Mines, Pueblo Viejo und der Fourmile-Entdeckung bündeln.
Dieser strukturelle Umbau zielt darauf ab, die Premium-Assets von der geopolitischen Volatilität in Regionen wie Westafrika und Südasien abzukoppeln. Der Abschluss dieses Börsengangs ist fest für Ende 2026 eingeplant und markiert den vorläufigen Höhepunkt der neuen Sicherheitsstrategie des Konzerns.
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